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Und so schließt sich der Kreis wieder…


Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) unterzeichnete nach einem Bericht des „Manager-Magazin“ einen Beratervertrag für das Gasprojekt Nabucco. Fischer solle das Vorhaben „politisch und PR-mäßig“ vorantreiben. Der Vertrag habe eine sechsstellige Größenordnung.

Jetzt wissen Sie auch, warum in Georgien gezündelt wird und dass ein Überfall auf den Iran nur noch eine Frage der Zeit ist. Gleichzeitig kann man schön auf Russland herum bashen. Weil doch auf die Russen kein Verlass ist. Dass sich für die Unterbrechung der Gaslieferung nach Europa Georgien die Ukraine verantwortlich zeichnete, wird natürlich geflissentlich übersehen.
Herr Joseph Fischer ist Mitglied in der Atlantik-Brücke[?]. Dessen Schwesterverein das PNAC dürfte informierten Lesern ein Begriff sein.

Hier nur einige Mitglieder des PNAC[?] [1]:
* Dick Cheney, Vizepräsident (2001-2009)
* Donald Rumsfeld, Verteidigungsminister (1975-1977, 2001-2006)
* Paul Wolfowitz, stellvertretender Verteidigungsminister (2001-2005), Weltbank-Direktor (2005-2007)
* Richard Armitage, Vize-Außenminister (2001-2005)
* Richard Perle, Präsidentenberater (2001-2003)
* John R. Bolton, Botschafter bei den Vereinten Nationen (2005-2006)
* Lewis Libby, Stabschef des Vizepräsidenten (2001-2005)
* William J. Bennett, Direktor der Drogenaufsichtbehörde (1989-1991)
* Zalmay Khalilzad, Botschafter in Afghanistan (2003-2005), im Irak (2005-2007), bei den Vereinten Nationen[?] (2007-2009)
In solchen “Thinktanks” wird versucht, massiv Einfluss auf die Politik zu nehmen.
Die Atlantik-Brücke verleit den Eric-M.-Warburg-Preis, zu dessen Empfängern so illustre Personen wie Henry Kissinger[?] und George H. W. Bush[?] gehören und seit neuestem auch unsere verehrte Bundeskanzlerein. Das sich bei diesem Pipeline-Projekt mal wieder zwei  (USA und Europa) um die Bodenschätze eines dritten (Georgien oder Iran) “kümmern”, wird schon lange nicht mehr in Frage gestellt. Komischerweise sind es immer dieselben Protagonisten, die bei solchen Deals in Erscheinung treten. Aber so passt’s ja auch.
Die weiteren Schlüsse seien dem geneigten Leser überlassen.

Quellennachweise:
[1] mit Auszügen aus Wikipedia