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Codex Alimentarius


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Die Codex Alimentarius Kommission (lat. für »Lebensmittel-Kodex«) wurde im Jahre 1962 als gemeinsames Instrument der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO[?]) gegründet. Sie hat zum obersten Ziel, durch die Erarbeitung von internationalen Lebensmittelstandards die Gesundheit der Verbraucher zu schützen und redliche Praktiken im internationalen Verkehr mit Lebensmitteln sicherzustellen. Heute hat die Codex Alimentarius Kommission 165 Mitgliedsländer.[1]







Quellen:
[1] Bundesinstitut für Risikobewertung
[2]

Weiterführende Verweise
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Codex
Heimseite der Kommission
↑ Zum Codex aufinfo.kopp-verlag.de


David Rockefeller

David Rockefeller (Quelle: Internet)

David Rockefeller (Quelle: Internet)

David Rockefeller, Sr. (* 12. Juni 1915 in New York) ist ein US-amerikanischer Bankier und Staatsmann. Er ist der jüngste Sohn des Milliardärs John D. Rockefeller, Jr. und Enkelsohn des Ölmagnaten John D. Rockefeller[?].

Leben und Wirken

David ist ist einer von fünf Rockefeller-Brüdern des John D. Rockefeller II. Er war in den 70er Jahren einer der mächtigsten Wirtschaftsführer mit Kontakten zu den meisten wichtigen Politikern dieser Welt. Er wird auch oft als Weltbankier bezeichnet.
Grundlage für seine Position war die Chase Manhattan Bank[?], an der seine Familie beteiligt war und die er von 1960- 81 führte. In dieser Zeit stieg sie zur zeitweise größten Bank der Welt auf.
Einfluß auf die Weltpolitik nahm er auch durch den CFR, dessen Präsident er ab 1975 war.[1]

Institutionen, in denen D.R. mitwirkte[2]:

  • Vorsitzender des Rockefeller Institute for Medical Researc[?]
  • Mitbegründer der Rockefeller Universität
  • Mitbegründer des Rockefeller Brothers Fund[?], NGO im Bereich Umweltschutz, wirtschaftliche Entwicklung, Stadtentwicklung, Forschung
  • Mitbegründer des Rockefeller Family Fund
  • Unterstützer, Kuratoriumsmitglied des Museum of Modern Art in New York
  • Kurator der Universität of Chicago
  • Mitbegründer der Downtown-Lower Manhattan Association, welche die Entwicklung Lower Manhattans förderte und den Bau des World Trade Centers initiierte.
  • Vorsitzender des Council on Foreign Relations
  • Mitbegründer der Trilateralen Kommission[?]
  • Mitbegründer des Council of the Americas und Center for Inter-American Relations, Organisationen zur Stärkung der wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit Lateinamerika
  • Mitbegründer des David Rockefeller Center for Latin American Studies der Harvard University
  • Mitglied verschiedener Gremien, die sich mit internationalem Handel beschäftigen, z.B. das U.S.-Iran Joint Business Council oder das National Council for U.S.-China Trade
  • Mitglied der Bilderberger[?] seit Gründung (Bilderberg ist “an intensivly interessting discusion Group (Rockefeller 2002: 411) . Dieser Gruppe gehört Rockefeller seit 1954, dem Jahr ihrer Gründung an. Im Jahr 1954 drängte Joseph Retinger, den niederländischen Prinzen Bernhard dazu, diese Konferenz einzurichen und fragte David  Rockefeller, ob er ein “Backround paper on prospects of the World Economy” (Ebenda) aus amerikanischer Perspektive verfassen könne. Dies tat er und trat der Gruppe bei.
Zitate des Herrn David Rockefeller

„Wir sind der ‚Washington Post‘, der ‚New York Times‘, dem ‚Time Magazine‘ und anderen großartigen Publikationen sehr dankbar, deren Direktoren unseren Sitzungen beiwohnten und ihr Versprechen zur Diskretion nun schon fast vierzig Jahre respektieren. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt[?]  zu entwickeln, wenn wir in diesen Jahren den hellen Lichtern der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen wären. Aber das Werk ist jetzt viel ausgeklügelter und vorbereiteter, um in Richtung einer Weltregierung gehen zu können. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und von Weltbankern ist sicherlich einer nationalen Selbstbestimmung, so wie sie in den vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde, vorzuziehen.“

(David Rockefeller Rede beim Treffen der Trilateralen Kommission[?] 1991)





Quellen:
[1] Die Rockefeller Dynastie auf bornpower.de
[2] Forschungsprojekt “Akteure und Strukturen des Reichtums” am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
[3]

Weiterführende Verweise
↑ Carroll Quigley: Katastrophe und Hoffnung. Perseus Verlag, Basel. 2007
↑ David Rockefeller: Memoirs. Random House: New York, 2002
↑ Studie von Hans-Jürgen Krysmanski “Wem gehört die EU?”

Dialektik


[dia'lɛktɪk]

Falsch oder richtig?

Falsch oder richtig?

Gegensatz von zwei Seiten, wobei die eine Seite nicht ohne die andere existieren kann, sie bedingen sch gegenseitig, sind existentiell voneinander abhängig und sind miteinander vermittelbar.
Dialektischer Gegensatz: wenn ein Element untergeht, geht alles unter.[1]

Dialektik in der Politik kann man grob umschreiben als die Spaltung der Gesellschaft in zwei verfeindete Gruppen zu gunsten eines Dritten, der sich daraus Vorteile verschafft. Die Mitglieder dieser Gesellschaft sollen dadurch von den wahren Problemen abgelenkt werden, die dieser Dritte verursacht oder zu verantworten hat. Im Sinne von “links” und “rechts” gibt es aber noch zwei Gruppen, die man dazu rechnen muss. Nämlich die “Mitte”, die glaubt, dass sie neutral ist und die, die aus der ganzen Debatte ihre Vorteile ziehen: dass das dumme Volk mit sich selbst beschäftigt ist. Die sogenannte Mitte, dass sind die, die George Orwell in seinem Roman die “Proles” nannte, die desinteressierte graue Masse. Beispiele für die Spaltung in der menschlichen Gesellschaft gibt es genug:

  • Jung gegen alt
  • Gesunde gegen Kranke
  • Männlich gegen Weiblich
  • Arbeitende Bevölkerung gegen Rentner
  • Links gegen Rechts
  • Raucher gegen Nichtraucher

usw.

N.H.Marzahn beschreibt die angewandte Dialektik in der Gesellschaft folgendermaßen[2]:

…Die Gegenseite verfügt über großen Erfahrung mit der Dialektik, die für sie eine Art einheitliche Feldtheorie des Geistes wurde. Sie erkannte, daß man ein Feld schafft, wenn man zwei Pole einschaltet. Kontrolliert man beide Pole, so kontrolliert man auch das Feld und kann das Geschehen in diesem Feld bestimmen, ohne jedes einzelne Teilchen direkt kontrollieren zu müssen. Die Teilchen, die Menschen, reagieren ganz von selbst nach Maßgabe der Feldspannung. Es gehört zur Dialektik, das Gegenteil von dem zu propagieren, was eigentlich erreicht werden soll, sie ist also auch recht hinterlistig. Will man zum Beispiel eine Geistesströmung erzeugen, die sich gegen Etwas richtet, so erzeugt man gleichzeitig eine Geistesströmung, die sich für dieses Etwas einsetzt. Durch Kontrolle beider Pole ist dann einen Wechselwirkung möglich, die darin besteht, daß ein Pol den anderen Pol reizt, woraufhin dieser zurückreizt usw. Das erhöht die Spannung des jeweiligen geistigen Feldes und diese hohe Spannung zieht dann immer mehr Menschen hinein. Rede und Gegenrede, das ist auch hier das Prinzip. Es erweckt den Eindruck einer Auswahlmöglichkeit, die strategisch vorgeprägt ist, und in einem starken Feld entsteht sogar ein massenpsychologischer Auswahlzwang. Obwohl das gesamte Feld eine pure Erfindung ist, kann die Masse soweit gebracht werden, daß sie glaubt, daß es überhaupt nur dieses Feld und seine zwei Möglichkeiten geben würde. Das Feld läßt drei Auswahlmöglichkeiten zu: Pol A, Pol B oder dazwischen, was nicht beide heißt, sondern keinen davon. Die Formel lautet A oder B oder Weder-Noch. A und B wäre eine weitere Alternative, die jedoch vermieden werden muß, da sie zu einem Kurzschluß führen würde, der das Feld zusammenbrechen ließe. Das Feld arbeitet mehr mit Abstoßung, als mit Anziehung, es ist negierend. So ist A nicht unbedingt selbst anziehend und wird eher aus einer B-Verneinung, B-Abstoßung heraus anziehend. Ebenso nährt sich B von der A-Abstoßung. Weder-Noch lebt von der doppelten Abstoßung, weshalb die ganze Feldtheorie ausgesprochen nihilistisch ist. Sie lebt vom Nein, vom Anti.



Quellen:
[1] Projekt Offene Theorie
[2] Gedankenfrei

Monsanto


Logo von Monsanto

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Der Konzern wurde 1901 in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri von John F. Queeny als Chemie-Fabrik gegründet und hat heute Niederlassungen in 61 Ländern.
Monsanto ist Teil der weltweiten Korpokratie [1] und hat die Kontrolle über die industrielle Landwirtschaft, indem der Konzern versucht, die Bauern weltweit von gen-manipuliertem Saatgut und Herbiziden abhängig zu machen. Das geschieht auf zweierlei Weise: erstens ist das gen-manipulierte Saatgut patentrechtlich geschützt und zweitens wird den bauern verboten, Saatgut aus der eigenen Ernte zu verwenden. Das heißt, die Bauern müssen das Saatgut nachkaufen. Im Rahmen des globalen Raubzuges gegen regionale Bauern und Genossenschaften versucht sich Monsanto natürlich als ökologischer Hersteller zu verkaufen, der die Umwelt schützt und den Hunger in der Welt bekämpfen will. Das genaue Gegenteil ist der Fall, was sich an vielen Beispielen darstellen lässt.[2][3][4]

Der Fall Percy Schmeiser
Percy Schmeiser vor kanadischen Bauern

Percy Schmeiser vor kanadischen Bauern

In Kanada erregte ein Fall Aufsehen, der bis zum obersten Gerichtshof ausgefochten wurde. Monsanto beschuldigte 1998 den Landwirt Percy Schmeiser[?], unberechtigt und unter Verletzung eines Monsanto-Patents die genetisch modifizierte Raps-Variante „Roundup-Ready Canola“, die gegen das Herbizid Roundup resistent ist, angebaut zu haben. Nach Angaben Schmeisers war Raps von vorbeifahrenden Lastwagen gefallen oder von nahen Feldern anderer Bauern herübergeweht worden. Er hatte dies festgestellt, nachdem er auf etwa einem Hektar entlang der Straße Roundup ausbrachte und rund 60 % der Pflanzen überlebten. Aus diesem Teil hatte er Saat auf 400 ha gezielt angebaut und kommerziell verwertet. Die 2004 gefallene höchstrichterliche Entscheidung legte dem Landwirt keine Lizenzzahlungen und keinen Strafschadensersatz auf, da er nicht von den besonderen Eigenschaften der Roundup-resistenten Rapssorte profitiert hatte, hielt aber fest, dass er prinzipiell nicht das Recht hatte, die patentierte Sorte wissentlich anzubauen, nur weil sie zufällig auf seinem Land aufgetaucht war.[5]
Kurz vor der Gerichtsverhandlung am 19. März 2008 bezüglich einer Klage von dem im Jahr 2007 für seinen Kampf gegen die Gentechnik mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichneten Percy Schmeiser gegen Monsanto wegen 2005 auf seinen Feldern unerwünscht aufgetauchten Gv-Rapses kam es zu einer außergerichtlichen Einigung. Monsanto zahlte eine Rechnung über 660 $ aus dem Jahr 2006 für die von Schmeiser selbst durchgeführte Beseitigung, Schmeiser übernahm seine Gerichtskosten und musste Monsantos Verschwiegenheitsklausel nicht unterschreiben. Nach Angaben Schmeisers war Monsanto zuvor in einem ersten außergerichtlichen Einigungsversuch nur unter der Bedingung bereit zu zahlen, dass über den Fall Stillschweigen bewahrt würde und es für die Zukunft ausgeschlossen wäre, Monsanto wegen Kontamination seiner Ernte vor Gericht zu belangen, was Schmeiser nach Angaben der taz als „sittenwidrig“ abgelehnt hatte.[5]

Verflechtungen Monsantos mit Regierung und Thinktanks

Verflechtungen Monsantos mit Regierung und Thinktanks



Quellen:
[1] Krake Monsanto
[2]
[3] Artikel von F. William Engdahl auf info.kopp-verlag.de
[4] F. William Engdahl: Saat der Zerstörung. Kopp-Verlag, Rottenburg, 2006
[5] Monsanto in de.Wikipedia

Weiterführende Verweise
Monsanto Deutschland
Monsanto International
Percy Schmeisers Heimseite
Artikel zum Fall Percy Schmeiser auf eco-world.de
↑ Ausführliches Dossier von arte mit Interviews, DVD und Hintergründen

Politische Ponerologie


Die wissenschaftliche Studie über das auf politische Zwecke ausgerichtete Böse

Begriffserklärung

Die Theologie hat den Begriff Ponerologie für sich in Anspruch genommen, um das aus ihrer Sicht Böse zu definieren. Dr. Andrzej M. Łobaczewski hat diesen Begriff für die Wissenschaft rehabilitiert.

Entstehungsgeschichte des Buches

Ist es nicht merkwürdig, dass es, trotz allseits bekundetem guten Willens in der Welt, so viel Krieg, Leiden und Ungerechtigkeit gibt? Es scheint egal zu sein, wer mit welchem Plan, Religion oder Philosophie die Weltbühne betritt, nichts scheint unser Los zu verbessern. Nichts ändert sich. Ganz im Gegenteil: es wird immer schlimmer. Und so ist es schon seit tausenden von Jahren, immer und immer wieder.
Darüber handelt das Buch “Politische Ponerologie” von Andrew M. Łobaczewski.

Die Arbeit an diesem Thema wurde von mehreren Wissenschaftlern aus Ungarn, Polen und der Tschecheslovakei in den frühen Jahren der Diktatur[?] des Kommunismus[?] in Osteuropa im Geheimen begonnen. Es war eine interdisziplinäre Studie von Psychologen, Soziologen, Philosophen und Historikern, um Phänomene wie Völkermord, soziale Ungerechtigkeit, Aggresionskriege, ethnische Säuberungen und Polizei-Staaten[?] wissenschaftlich zu untersuchen. Das erste Manuskript dieses Buches wanderte im kommunistischen Polen ins Feuer, fünf Minuten bevor die Geheimpolizei erschien. Die zweite Kopie, von Wissenschaftern unter widrigsten Bedingungen der Unterdrückung aufs Neue zusammengestellt, wurde via Kurier an den Vatikan[?] gesandt. Doch der Empfang des Manuskripts wurde nie bestätigt, alle wertvollen Inhalte waren verloren. Im Jahr 1984 wurde die dritte Kopie vom letzten überlebenden Wissenschafter, Dr. Andrzej M. Łobaczewski, aus den verbliebenen Aufzeichnungen und aus dem Gedächtnis niedergeschrieben. Zbigniew Brzeziński blockierte die Veröffentlichung dieser Kopie. Nachdem das Buch ein halbes Jahrhundert lang unterdrückt wurde, ist es nun auch auf Deutsch verfügbar. [1]

Inhalt

Es ist in seiner klinischen und nüchternen Beschreibung der Natur des Bösen schockierend. In seinen eher literarischen Textstellen ist es aber auch ergreifend, wenn der Autor die immensen Leiden jener Wissenschafter beschreibt, die von der Krankheit, die sie untersuchten, angesteckt oder gar von ihr vernichtet wurden. Politische Ponerologie analysiert Gründer und Unterstützer von politisch unterdrückenden Regierungen. Łobaczewski untersucht Faktoren, die zusammenwirken, wenn Menschen sich gegenseitig unmenschlich behandeln. Moral und Menschlichkeit können den Raubzügen des Bösen nicht lange standhalten. Das einzige Mittel gegen das Böse und seine hinterlistige Vorgehensweise einzelnen Menschen und Gruppen gegenüber ist das Wissen um seine Existenz und seine Natur.[1]



Quellen:
[1] Politische Ponerologie auf Quantumfuture.net in deutsch
[2] Andrew M. Lobaczewski: Political Ponerology, A Science on the Nature of Evil Adjusted for Political Purposes. Verlag Red Pill Press, Canada. 2006