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Ein bewegendes Statement PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Freigeist2.0   
Donnerstag, den 24. September 2009 um 11:23 Uhr

Beim allabendlichen Stöbern in der Weltnetzgemeinde bin ich auf einen offenen Brief des Herrn Uebele gestoßen. Ob und inwieweit sein Statement politischem Kalkül entspringt, vermag ich nicht zu sagen. Aber angesichts der zu erwartenden Repressalien seiner Partei-Genossen würde ich mal annehmen, dass es ehrlich gemeint ist. Beim Lesen habe ich gedacht: Hut ab. Ich bin mir sicher, je mehr Widerhall diese Aktion im Internet findet, desto früher werden wir davon in der Systempresse lesen. Vielleicht aber auch erst nach der Wahl, weil man Ungemach fürchtet und keine schlafenden Hunde wecken möchte. Schön zu sehen, dass es noch Parteigänger mit Gewissen gibt. Ich hebe mal folgendes Zitat hervor (Qelle):

...Ich will damit folgendes sagen: In den letzten Jahren beobachte ich einen Wandel in der Politik. Die Entstehung des Grundgesetzes beruhte auf mehreren Prinzipien, die die Idee des mündigen Bürgers, der Selbstregierung des Volkes durch das Volk sowie den Schutz des einzelnen Menschen vor dem Staat beinhalteten. Damals ging man davon aus, dass die Mehrheit der Bürger durchaus selbst wissen kann, was gut für sie ist, und nicht jede Straftat begeht, nur weil sie eine Möglichkeit hat. Daraus folgte, dass eine demokratisch gewählte Regierung die beste Staatsform ist, die die Interessen der Bürger vertritt und von ihr durch Wahlen kontrolliert werden kann. Der Staat sollte sich aus den privaten Belangen der Menschen heraushalten, sich auf die Regierung beschränken und dem Bürger gegenüber Rechenschaft tragen müssen.

Heute stellt sich die Situation anders dar: Es scheint die Meinung der Regierung zu sein, der Bürger müsse erzogen, kontrolliert, überwacht und zu seinem eigenen Besten durch Verbote von schädlichen Einflüssen ferngehalten werden. So wenig Vertrauen wird den Menschen noch entgegengebracht...

Das ist das Grundübel in unserer Korpokratie. Das Volk wird gezwungen, sich vor dem Staat und seinen Schergen zu rechfertigen. Eigentlich sollte es doch in einer Demokratie anders herum sein. Ach, was ich wieder denke, ich unbelehrbarer Idealist...

 
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