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Geithner und Lieberman…

Die “Spekulanten-Bild” verkündet uns, das die USA laut Timothy Geithner, seines Zeichens Finanzchef dieser bankrotten USA, an ein ewiges AAA-Ranking glaubt. Sitzen diese Rating-Agenturen alle in diesem Land? Zur gleichen Zeit droht ein Joe Lieberman auf der “Sicherheitskonferenz” (die sollte lieber Kriegskonferenz heißen) dem Iran mit Krieg. Ist die Verbindung zwischen diesen beiden Ereignissen zu erkennen? Bevor die USA untergehen, werden sie wieder einen Krieg anzetteln. Wahrscheinlich wird der Iran dran glauben müssen. Die Pläne dafür liegen schon seit langem in den Schubläden der Hardliner…


Und so schließt sich der Kreis wieder…


Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) unterzeichnete nach einem Bericht des „Manager-Magazin“ einen Beratervertrag für das Gasprojekt Nabucco. Fischer solle das Vorhaben „politisch und PR-mäßig“ vorantreiben. Der Vertrag habe eine sechsstellige Größenordnung.

Jetzt wissen Sie auch, warum in Georgien gezündelt wird und dass ein Überfall auf den Iran nur noch eine Frage der Zeit ist. Gleichzeitig kann man schön auf Russland herum bashen. Weil doch auf die Russen kein Verlass ist. Dass sich für die Unterbrechung der Gaslieferung nach Europa Georgien die Ukraine verantwortlich zeichnete, wird natürlich geflissentlich übersehen.
Herr Joseph Fischer ist Mitglied in der Atlantik-Brücke[?]. Dessen Schwesterverein das PNAC dürfte informierten Lesern ein Begriff sein.

Hier nur einige Mitglieder des PNAC[?] [1]:
* Dick Cheney, Vizepräsident (2001-2009)
* Donald Rumsfeld, Verteidigungsminister (1975-1977, 2001-2006)
* Paul Wolfowitz, stellvertretender Verteidigungsminister (2001-2005), Weltbank-Direktor (2005-2007)
* Richard Armitage, Vize-Außenminister (2001-2005)
* Richard Perle, Präsidentenberater (2001-2003)
* John R. Bolton, Botschafter bei den Vereinten Nationen (2005-2006)
* Lewis Libby, Stabschef des Vizepräsidenten (2001-2005)
* William J. Bennett, Direktor der Drogenaufsichtbehörde (1989-1991)
* Zalmay Khalilzad, Botschafter in Afghanistan (2003-2005), im Irak (2005-2007), bei den Vereinten Nationen[?] (2007-2009)
In solchen “Thinktanks” wird versucht, massiv Einfluss auf die Politik zu nehmen.
Die Atlantik-Brücke verleit den Eric-M.-Warburg-Preis, zu dessen Empfängern so illustre Personen wie Henry Kissinger[?] und George H. W. Bush[?] gehören und seit neuestem auch unsere verehrte Bundeskanzlerein. Das sich bei diesem Pipeline-Projekt mal wieder zwei  (USA und Europa) um die Bodenschätze eines dritten (Georgien oder Iran) “kümmern”, wird schon lange nicht mehr in Frage gestellt. Komischerweise sind es immer dieselben Protagonisten, die bei solchen Deals in Erscheinung treten. Aber so passt’s ja auch.
Die weiteren Schlüsse seien dem geneigten Leser überlassen.

Quellennachweise:
[1] mit Auszügen aus Wikipedia

Nebelkerzen, Neusprech und Säbelrasseln

1. Köhler hält Steuersenkungen für möglich

Er stärkt seiner Partei in Sachen Wahlpropaganda den geschwächten Rücken und meint:

Wenn einige Dinge zusammenkämen, seien Steuersenkungen möglich. Vorraussetzungen seien Wirtschaftswachstum und damit höhere Staatseinnahmen.

Wo diese Vorrausetzugen herkommen sollen, sagt er uns natürlich nicht. Mag sein, dass sie keine Steuern erhöhen werden. Dann werden sie aber bestimmt neue erfinden… Kann mir mal einer verraten, woher die Demokratur-Bonzen in Berlin die Chuzpe nehmen, vor jeder Wahl das gleiche Theater abzuziehen?
Ach so, stimmt ja. Es ist ja unfair, Politiker an Wahlversprechen zu errinnern.

2. Obama zu Gesprächen in Moskau
Während dessen wird in seiner Heimat mit euphemistischem Neusprech ein Krieg gegen den Iran angekündigt. Joe Biden:

Die USA würden sich im Falle eines Angriffs Israels auf den Iran nicht in den Weg stellen. Die USA könnten einer souveränen Nation nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen habe.

Sagte er in einem Interview mit ABC.
Ja nee, is klar. Da ja die USA festlegen, welche Nation souverän ist und welche nicht, und der Putsch, ääh die “grüne Revolution” nicht funktioniert hat, kann man die Drecksarbeit ja seinem Verbündeten überlassen. Die Unmengen an Rüstungsausgaben müssen ja irgendeinen Zweck haben. Wo kommen wir denn hin, wenn die neueste Waffentechnologie nicht auch mal am lebenden Objekt getestet werden kann. Zumal sich das ja alles bequem aus der Luft erledigen lässt. Also rein, alles platt machen und ein “demokratisches” Regime installieren.
Wilkommen 2009:
Krieg ist Frieden und Frieden ist Krieg.

Der nächste Krieg im Namen der Demokratie?

Quelle: About.com

Quelle: About.com

Warum nur erinnert mich die Geschichte mit Neda im ehNaMag an Vorkriegs-Propaganda ? Bei den Demos im Iran werden Transparente in englischer Sprache getragen. Auffällig viel junge Menschen in Einheitstracht. Gab es doch schon in diversen farbigen “Revolutionen” (Beispiele gefällig? 1 2 3 ) Was mich dabei immer stutzig macht, ist, wenn die westliche Systempresse unisono auf der gleichen Saite schwingt und einen Staat verteufelt. Null differenzierte Darstellung. Seit Jahren werden die Menschen der westlichen Hemisphäre auf einen Krieg gegen den Iran vorbereitet. Es bleibt ja auch gar nichts anderes übrig, wo doch der Iran so ein böser Schurkenstaat ist. 1953 wurde es ja schonmal durchexerziert. Natürlich auch im Namen der Demokratie. Damals wurde der demokratisch gewählte Mossadegh mit Hilfe der CIA[?] gewaltsam gestürzt und durch den Schah ersetzt, der dann wiederum politische Gegner foltern und töten lies. Man sollte sich vor Augen halten, dass es den Initiatoren (Geheimdienste, Thinktanks und Werbeagenturen) nicht im Entferntesten um das betreffende Volk geht. Es geht vielmehr um knallharte wirtschaftliche Interessen. Und das rechtfertigt anscheinend jede Maßnahme. Diesen Leuten ist der Gottesstaat, der Islam oder die Demokratie sowas von egal. Nur, dass der Iran kein Vasallen-Staat des Weltpolizisten ist, zählt. Versteht  mich bitte nicht falsch. Ich bin Demokrat aus tiefstem Herzen. Mich widert nur diese Doppelmoral an. Hintergründe dieser Aktion kan man bei Paul Craig Roberts nachlesen. (und hier auf deutsch)