Ich stöbere heute so auf Hintergrund.de und stoße auf einen Artikel über die Schweinegrippe. Ich denke zwar über die Schweinegrippe etwas anders, aber dazu an anderer Stelle mehr. Hier ein Zitat (Hervorhebungen sind von mir):
Mit einer Bilanz von fast zwölf Milliarden US-Dollar steht Smithfield Foods an dritter Stelle der US-amerikanischen Nahrungsmittelkonzerne, direkt nach Archer Daniels Midland und Tyson Foods. Nach Angaben der Zeitschrift Fortune belegte das Unternehmen im Jahr 2008 Platz 222 unter den 500 wichtigsten Konzernen der Welt. Zugleich sah sich die Firma, von der die Filialen von McDonald´s und Subway beliefert werden, immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, Wasser, Boden und Luft zu verunreinigen sowie die Rechte der Arbeiter zu missachten. In einem Bericht mit dem Titel „Blut, Schweiß und Angst: Arbeitsrechte in den Fleisch- und Geflügelfabriken der Vereinigten Staaten“ übte die US-Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch[?] scharfe Kritik an diesen Verstößen.[12] Im Jahr 1997 musste Smithfield Foods wegen Missachtung des Trinkwassergesetzes eine Strafe in Höhe von 12,3 Millionen US-Dollar bezahlen.
Um diesen Anklagen zu entgegen, hat Smithfield Foods einen Teil seiner Anlagen in Staaten wie Mexiko, Rumänien oder Polen verlegt, in denen die Gesetze zum Schutz der Umwelt nachlässiger sind oder in denen gar keine solchen Bestimmungen existieren und in denen manche Politiker leichter zu korrumpieren sind.
Wem bleibt da der Burger nicht im Hals stecken?

