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Schlagwort: R.I.P.

So entsorgt sich die sogenannte Elite unbequemer Zeugen

Von dem schmutzigen Skandal in Großbritannien um den Medien-Zar Rupert Murdoch hat wohl jeder schon gehört. Und dass darin auch die britische Executive verwickelt ist, kam ebenfalls ans Tageslicht. (Rücktritt zweier Polizeichefs) Ist ja klar: ohne deren Mithilfe hätten die "Murdochs" auch nicht so umfangreiche Abhöraktionen starten können. Und was Wunder? Einer der ersten, die den Skandal aufdeckten, ein ehemals bei "News of the World" beschäftigter Reporter, wurde tot aufgefunden. Und die Polizei spricht von einem natürlichen Tod. Lustig, was?
Zitat ARD: Nach Tagen mit Rücktritten und dramatischen Entwicklungen in der Abhöraffäre kam am Abend ein weiterer Schock: Ein früher Reporter der "News of the World" wurde tot aufgefunden, ein Mann, der als erster und offen die Praktiken bei der Zeitung kritisiert und auch Ex-Redakteur Andy Coulson beschuldigt hatte. Was hinter diesem Todesfall steckt, ist noch ungewiss, die Polizei spricht von einem natürlichen Tod."

Wir wissen ja:

  • Haider -> Tod durch Suff beim Autofahren
  • Möllemann -> Tod durch Unfall beim Fallschirmfliegen
  • J.F.K. -> Tod durch einzelgängerischen Psychopaten
  • John Lennon -> Tod durch einzelgängerischen Psychopaten
  • Uwe Barschel -> Selbstmord
  • Marc Lombardi -> Selbstmord

Das sagt die Polizei. Und die Polizei hat immer recht.

 

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GEAB N°52 ist angekommen!

Zitat:

Umfassende weltweite Krise / Zerfall der Welt – und öffentlichen Ordnung – Jahresende 2011: Fall der « Petrodollar-Mauer »; USA vor enormen Finanz- und Erdölversorgungsproblemen

Mit dieser 52. Ausgabe des GEAB wollen wir zwei wichtige Jahrestage der Politischen Antizipation feiern. Denn im Februar 2006, also vor genau fünf Jahren, erregte der GEAB mit seiner 2. Ausgabe immense, weltweite Aufmerksamkeit, als er den unmittelbar bevorstehenden Ausbruch einer massiven weltweiten Krise vorhersagte, mit der das Ende des Westens und der Weltordnung der Nachkriegszeit eingeleitet werde. Und genau vor zwei Jahren, also im Februar 2009, sagte LEAP/E2020 in der 32. Ausgabe des GEAB bis Jahresende 2009 den Beginn der Phase des Zerfalls der Welt –und öffentlichen Ordnung voraus. In beiden Fällen war ein Phänomen auffällig: Während weltweit Millionen Menschen die Pressemitteilung lasen und es damit keinen Zweifel daran geben konnte, dass diese Vorhersagen den Nerv der Zeit getroffen hatten, erwähnten die großen Medien die Arbeiten des GEAB und die Reaktionen der Menschen darauf mit beinahe keinem Wort, während im Internet die große Mehrheit der Experten für Wirtschaft, Finanzmärkte und internationale Beziehungen gegen unsere Vorhersagen Sturm lief, bzw. versuchte sie ins Lächerliche zu ziehen.
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Phoebus, die Glübirne und die Energiesparen-Lampe

Heute mal wieder was zu meinem Lieblingsthema: Verschwörungstheorien. Ihr wisst ja, dass ist ein Thema, mit dem sich sich nur weit rechts angesiedelte Geister beschäftigen, um sich ihr armes Weltbild zu erklären. Sagt jedenfalls unsere 4. "unabhängige" und tragende Säule im Staate, die unparteiische systempresse.
Ich bin vor einiger Zeit auf ein Thema gestoßen, das vom Glühbirnenkartell handelte. Ich habe dass leider nicht gespeichert und konnte es lange Zeit nicht wieder finden. Man muss nur die richtigen Begriffe in die Suchmaschine seiner Wahl eingeben (in diesem Fall Glühbirnenkartell und 150 000 Stunden) und voila, man wird fast erschlagen von Hinweisen. Und Leute, informiert euch bitte nicht bei Wikipedia, solange es nicht um Marienkäfer und Sonnenblumen geht. Relevante Informationen sind im Netz verstreut aber bestimmt nicht dort zu finden. Die Sache, um die es hier geht, ist schon ein starkes Stück und wiederlegt wieder einmal die ständig daher geleierte Floskel, Verschwörungstheorien entspringen den armen Hirnen weltfremder Geister aus der rechten Ecke. Ein beliebtes Totschlagargument, um sich nicht mit der Sache selbst auseinandersetzen zu müssen.
Da haben doch in den 20'er Jahren ein paar große Konzerne beschlossen, die Glübirne darf nur maximal 1000 Stunden leuchten. Ist ja klar, das fördert ungemein den Absatz. Sie schlossen sich im Kartell Phoebus S.A. zusammen. Mit dabei waren General Electric (USA), die Siemenstochter Osram (Deutschland), Tungsram (Ungarn), Compagnie des Lampes (Frankreich), GE Overseas Group und Associated Electrical Industries (Großbritannien). Zitat TAZ:
1926, "ausgerechnet zum Fest des Lichts", wie sich der Devianzforscher Rolf Schwendter viel später empörte, hatte das Kartell die Lebensdauer aller Glühbirnen von 2.000 auf 1.000 Stunden verkürzt. Alle Kartellmitglieder mussten fortan für jede verkaufte Glühbirne, die 50, 100 oder sogar 200 Stunden länger brannte als die vereinbarten 1.000 Stunden, eine Strafe zahlen. Bis zu 200 Stunden Brenndauer weniger blieben hingegen straffrei.

Dieter Binninger mit seiner Berlin-Uhr 1976 (Quelle: froehlich.es) Dieter Binninger mit seiner Berlin-Uhr 1976 (Quelle: froehlich.es)Ist doch herzallerliebst, nicht? die geschichte geht aber noch weiter: In Berlin hatte Dieter Binninger eine Erfinderwerkstatt. Er fertigte für den Berliner Senat eine Mengenlehre-Uhr. Da die mit vielen Glühbirnen betrieben wurde, die ständig kaputt gingen und er den Ersatz aus eigener Tasche zahlen musste, entwickelte er eine Glühbirne mit ca. 150.000 Stunden Lebensdauer. Damit kam er natürlich dem Glühbirnen-Konzern Osram in die Quere, denn die 1000 Stundenbegrenzung war immer noch aktiv. Erst nach langen widrigen Umständen konnte er seine Erfindung zum Patent anmelden. Zitat Esslinger Zeitung:
Binningers Patent, das er 1984 nach fünf Jahre dauernden widrigen Anläufen endlich anmelden konnte, war nicht nur auf erhebliche bürokratische Widerstände gestoßen. Vor allem der Siemenskonzern mit seiner hundertprozentigen OSRAM-Tochter hatte mit allen Mitteln versucht, einen potenziellen Konkurrenten auszuschalten, der OSRAM binnen kurzem um das Marktmonopol gebracht hätte, zumal Binninger auch noch die Absicht hatte, nach der Wende seine „Ewigkeitsglühbirne“ in dem ehemaligen volkseigenen Lampenwerk NARVA zu produ­zieren.

Weiter in der Esslinger Zeitung:
Den gründlichen Recherchen des „Glühlampenforschers“ Helmut Höge zufolge sollte jedoch nicht Binninger, sondern OSRAM - mehr oder weniger zum Nulltarif - NARVA unter die Konzernfittiche nehmen dürfen: ein Deal, der nach massiven Protesten zurückgenommen werden musste. Jetzt gab Treuhand Dieter Binninger den Zuschlag. Der aber konnte weder mit der Produktion seiner als „volkswirtschaftlich wertvoll“ eingestuften und mit Erfolg auf Flughäfen und in Leuchttürmen getesteten Erfindung beginnen, geschweige denn die Früchte seines Erfindergeistes ernten: Am 5. März 1991 stürzte der mutige Lichtbringer nahe Helmstedt in einer einmotorigen Tobago B 10 unter mysteriösen und bis heute nicht geklärten Umständen tödlich ab. Auch sein Sohn und der Pilot kamen bei diesem Unglück ums Leben.

Ist doch praktisch, oder?
Und um den Bogen in die heutige Zeit zu spannen: Osram hatte seit 2005 die heutige Energiesparlampe fertig in den Läden und keiner wollte sie haben. Nun ratet mal, was dann geschah? Richtig, die EU-Demokraten erklärten die Glübirne als umweltschädlich, weil zuviel Energie verbrauchend. Es sei noch angemerkt, dass Pheobus S.A., inzwischen unter dem Kürzel IEA (International Electrical Association) in Lausanne firmierend, 1992 erklärte, dass sie sich im Herbst 1989 aufgelöst haben. Wer's glaubt.

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Bärbel Bohley ist gestorben

Bärbel Bohley (Bild: Nikola Kuzmanic) Bärbel Bohley (Bild: Nikola Kuzmanic)Die einstige Bürgerrechtlerin der DDR und Mitbegründerein des Neuen Forums, die sich nicht durch einen hohen Posten hat kaufen lassen, ist am Samstag im Alter von 65 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Nach der Wende ist sie aus dem allgemeinen Bewustsein der Leute entschwunden. Sie war nicht eine, die sich in den Mittelpunkt gedrängt und sich am Geschachere um Pöstchen und Pfründe beteiligt hat. Nach der Wende haben sich viele ehemalige "Blockflöten" schnell zu integrieren gewusst, haben sich auf die Brust geheftet, sie hätten schon immer gegen den Unrechtsstaat gekämpft und seien sowieso die jenigen gewesen, ohne die die "Friedliche Revolution" nicht zustande gekommen wäre. Das alles hatte sie nicht nötig. Die "unvermeidliche" Einverleibung der DDR in die BRD machte den Grundgedanken der damaligen Bewegung kaputt und das hat sie so nicht gewollt. Um zu verdeutlichen, wieviel Angst die "Elite" vor dieser Bewegung hatte, ein kleines Zitat von der Heimseite Bohleys [1]:

Der BND meldete am 25. April 1990 ans Kanzleramt, ans Auswärtige Amt und ans Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen: Die Bürgerbewegungen streben eine Nivellierung der Gesellschaft an. Sie verfolgen den »dritten Weg«, den demokratischen Sozialismus, wie ihn etwa Bahro vorgezeichnet hat. Sie stehen einem Neubeginn im Wege. Zentrale Frage wird sein: Kann die Arbeit der Bürgerkomitees unterbunden werden?

Äußerst interessant, nicht wahr?  Jetzt heulen alle im gleichen Ton, wie wertvoll sie doch für die ostdeutsche Bürgerbewegung war. Zumal der Text in fast jeder Online-Zeitung identisch ist. Wie widerlich...

 

Quellen:
[1] 20 Jahre NEUES FORUM auf baerbelbohley.de


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