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Schlagwort: Korpokratie

Gegendarstellung zur andauernden Kriegshetze in den Öffentlich-Rechtlichen

Der Sender "Echo Moskaus" hat ein Interview mit Anchar Kochneva, Expertin für den Nahen Osten und seit über 17 Jahren in Syrien tätig, und Nikolai Sologubowski, Nahost-Experte und Schriftsteller, zu den Vorkommnissen in Syrien befragt. Puschkin vom "Gelben Forum" hat dankenswerter Weise einen Teil ins Deutsche übersetzt:

Frage an A.Kochneva: -"Wer sind die Entführer und wer wird entführt?"

A.Kochneva,-"Es sind Banditen. Banditen, die von Ausserhalb kommen, aber auch gewöhnliche Kriminelle aus dem Land. Es werden auch mannigfaltige Einrichtungen der Infrastruktur des Landes angegriffen. Dabei handelt es sich um Stromleitungen, Öl-Pipelines oder die Eisenbahnlinien. Man liest nur leider kaum etwas darüber."

Frage: -"Ich lese hier einen Bericht der Zeitung "El Af" - hier wird von Zusammenstößen in Choms berichtet, das sich zu einem Zentrum des Widerstandes gegen die Regierung entwickelt hat. Es gibt auch Opfer in Edlib und Damaskus. Am Mittwoch haben die Spezialeinheiten der syrischen Armee einen Aufstand in Choms niedergeschlagen. Dabei starben 50 Menschen. Lassen Sie uns dies untersuchen."

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Andauernde Kriegshetze in den Öffentlich-Rechtlichen

Ja genau. Das sind die, die wir bezahlen müssen, dass sie uns manipulieren können. Seit Monaten werden wir mit der Hetze gegen die syrische Regierung bombadiert. Wo bleibt eigentlich die ausgewogene Berichterstattung, die zu garantieren wir zum Zahlen verdonnert sind? Libyen ist in die Demokratie gebombt. Nun ist der nächste dran. Die Vorgehensweise ist die Gleiche, wie im Falle Libyens, des Iraks, des Kosovo, Serbiens ... Haben wir Syrien endlich "demokratisiert", d.h. überfallen und dem Erdboden gleichgemacht, dann ist der Iran dran. Den kriegen wir auch noch. Die Konferenz der Kriegsindustrie und -treiber ist vorbei. Man sei entsetzt über das Veto Russland und Chinas gegen die Syrien-Resolution der UNO. A pro po: die kommen auch noch dran. Behindern den Weltfrieden durch ihre Vetos. Da muss man doch was machen. Können wir uns doch nicht gefallen lassen. Klauen uns die ganzen Bodenschätze in Afrika weg. tssss...


Spätestens seit den Jugoslawien-Kriegen ist die UNO ist zum moralischen Legitimator der NATO-Kriege verkommen. Kleine retorische Frage am Rande: wer hat das Sagen in der NATO? Wie manipuliert wird, um die Bevölkerung der "westlichen Wertegemeinschaft" auf Kurs zu bringen, kann man z.B. hier nachlesen.


Wer sich zumindest auch über andere Sichtweisen (u.a. über Syrien und Libyen) informieren möchte, der schaue hier nach:
Hinter der Fichte
Voltaire-net
einartysken
Rick Rozoff
globalresearch.ca/de
syrianews.cc

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Klammheimlich und ohne Widerstand...

... übernimmt Goldman Sachs die Regierungen in Europa. Früher hätte man sowas einen Putsch genannt.

Quelle: Independent.co.uk, 18.11.2011Quelle: Independent.co.uk, 18.11.2011

Und wir in Deutschland haben ja den Herrn Assmussen. Der Gute wird es noch weit bringen.

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Lügen und Wahrheiten über Syrien

von Thierry Meyssan:

Vier Lügen der NATO

1. Gemäß der NATO und ihren Alliierten im Golf hätten Massendemonstrationen seit acht Monaten in Syrien stattgefunden, um mehr Freiheiten und den Rücktritt des Präsidenten Bachar el-Assad zu verlangen

Das ist falsch. Es gab tatsächlich in einigen Städten Aufmärsche gegen den Präsidenten Bachar el-Assad auf Abruf saudischer und ägyptischer Prediger, die sich über Al-Jazeera ausdrückten, aber sie haben im Ganzen, maximal, nur 100 000 Leute mobilisiert. Sie verlangten nicht mehr Freiheit, sondern die Errichtung eines islamitischen Regimes. Sie forderten den Abtritt von Präsident Bachar el-Assad, nicht auf Grund seiner Politik, sondern weil diese Protestler einer sektenartigen sunnitischen Religion angehören, dem Takfirismus, und klagen Bachar el-Assad an, ein Ketzer (er ist Alauit) zu sein, der die Macht in einem Muslim Land usurpiert. Laut ihrer Meinung kann das Land legitimer Weise nur von einem Sunniten ihrer theologischen Strömung geleitet werden.

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Handlanger und Wasserträger der Korpokratie

Nachtrag zum Krieg gegen das ehemals souveräne Land Libyen:
Die UNO wollte Anfang des Jahres 2011 Libyen für seine Verdienste um die Menschenrechte in seinem Land auszeichnen (Dokument A/HRC/WG.6/9/L.13 als PDF). Aber die NATO (also die angloamerikanische Korpokratie) hatte andere Pläne. Die Welt-Desinformations-Industrie stigmatisierte Gaddafi als Diktator, der sein Volk massakrierte. Natürlich alles ohne Beweise. Aber wir wissen ja: Wenn man etwas oft genug so laut wie möglich wiederholt, und sei es eine noch so große Lüge, man wird sie irgendwann glauben. Und die UNO immer zu Diensten... Gaddafis Verbrechen gegen die Bevölkerung kann man hier nachlesen.
Die gleiche Geschichte läuft jetzt in Syrien. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die NATO den Frieden in Syrien hineinbombt. Die rethorischen Geschütze sind schon aufgefahren. Immer wieder bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Legitimation dieser Angriffskriege der "westlichen Wertegemeinschaft" durch die "Grünen".

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Hintergründe des Libyen-Krieges: 1

(gefunden bei KOPP-online) ohne Worte:

Aktionsradius der Wheelus Air Force Base nahe Tripolis (1948) Aktionsradius der Wheelus Air Force Base nahe Tripolis (1948)

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Endlich. Es ist vollbracht

Sirte demokratisiert Sirte demokratisiertDie "demokratische" Presse der "westlichen Wertegemeinschaft" jubelt über Gaddafis Tod. Die UNO fordert scheinheilig eine Untersuchung der Vorfälle um Gaddafis Tod. Einmal mehr hat sich gezeigt, in wessen Diensten dieser Verein steht. Der Vorsitzende des libyschen Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil hat gleich nichts Besseres zu tun, als die Scharia für Libyen auszurufen und das Verbot der Vielweiberei aufzuheben. Das wir auch gleich wissen, woran wir sind. Da lohnt sich doch das In-die-Demokratie-Bomben unseres Vorwärtsverteidigungs-Bündnisses. Aber glaubt nicht, dass kommt jetzt überraschend, das mit der Scharia. Nachdem sich die Rebellen zum großen Teil aus islamistischen Söldnern zusammensetzen, war das eigentlich abzusehen und auch so geplant. Damit ist der kommende Bürgerkrieg sichergestellt, siehe Irak und Afghanistan.
Jetzt kommt das nächste afrikanische Land dran. Damit bald ganz Afrika "demokratisiert" ist. Das machen wir allerdings nur, wo es Rohstoffe gibt oder wo wir strategische Interessen haben. Unsere Industrie braucht doch Rohstoffe. Ist doch blöd, für was zu zahlen, wenn man doch vorwärtsverteidigen kann. Ich liebe unsere westliche Wertegemeinschaft.

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Es wird ihnen nichts nützen...

Wir sind 99 Prozent (Quelle: anonymous) Wir sind 99 Prozent (Quelle: anonymous)

JPMorgan Chase recently donated an unprecedented $4.6 million to the New York City Police Foundation.

Auf deutsch: JP Morgan Chase hat der New Yorker Polizei 4,6 Millionen $ "gespendet". Geht da jemandem der Ar... auf Gruneis? Ja, da hätte ich auch Angst, wenn ich merken würde, dass die Menschen aufwachen und meine Legitimation in Frage stellen.

Leute, etwas Großes ist im Kommen...

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Blaupause für ein europäisches Ermächtigungsgesetz zugunsten der Korpokratie

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Seit geraumer Zeit macht der Vertragsentwurf zum ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) die Runde. Er wurde allen Abgeordneten des Bundestages zugeschickt. FreieWelt.net nahm das Pamphlet unter die Lupe und erstellte daraus ein Video. Und das EhNaMag zeigt mal wieder, wess' Geistes Kind es ist und wessen Agenda es vertritt. Das Bemerkenswerte an der Sache ist, dass die gesamte Desinformations-Industrie dazu schweigt, von einigen Online-Geschichten mal abgesehen.

Hier gibt es den kompletten Vertragsentwurf zum Download als PDF-Datei.

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Die USA und ihr weltweiter Kreuzzug

Und wieder wurde ein souveränes Land durch die "westliche Wertegemeinschaft" in die "Demokratie" gebombt, mit unabsehbaren Folgen für die Zivilbevölkerung. Und mit Hilfe des Kriegslegitimations-Organs UNO. Der Literatur-Nobelpreisträger von 2005 Harold Pinter (R.I.P.) hatte dazu eine eindeutige Meinung. In seiner Ansprache anlässlich der Verleihung brachte er es auf den Punkt. [1] Zitat:

Wie jeder der hier Anwesenden weiß, lautete die Rechtfertigung für die Invasion des Irak, Saddam Hussein verfüge über ein hoch gefährliches Arsenal an Massenvernichtungswaffen, von denen einige binnen 45 Minuten abgefeuert werden könnten, mit verheerender Wirkung. Man versicherte uns, dies sei wahr. Es war nicht die Wahrheit. Man erzählte uns, der Irak unterhalte Beziehungen zu al-Qaida und trage Mitverantwortung für die Gräuel in New York am 11. September 2001. Man versicherte uns, dies sei wahr. Es war nicht die Wahrheit. Man erzählte uns, der Irak bedrohe die Sicherheit der Welt. Man versicherte uns es sei wahr. Es war nicht die Wahrheit.

Die Wahrheit sieht völlig anders aus. Die Wahrheit hat damit zu tun, wie die Vereinigten Staaten ihre Rolle in der Welt auffassen und wie sie sie verkörpern wollen.

Doch bevor ich auf die Gegenwart zurückkomme, möchte ich einen Blick auf die jüngste Vergangenheit werfen; damit meine ich die Außenpolitik der Vereinigten Staaten seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Ich glaube, wir sind dazu verpflichtet, diesen Zeitraum zumindest einer gewissen, wenn auch begrenzten Prüfung zu unterziehen, mehr erlaubt hier die Zeit nicht.

Jeder weiß, was in der Sowjetunion und in ganz Osteuropa während der Nachkriegszeit passierte: die systematische Brutalität, die weit verbreiteten Gräueltaten, die rücksichtslose Unterdrückung eigenständigen Denkens. All dies ist ausführlich dokumentiert und belegt worden.

Aber ich behaupte hier, dass die Verbrechen der USA im selben Zeitraum nur oberflächlich protokolliert, geschweige denn dokumentiert, geschweige denn eingestanden, geschweige denn überhaupt als Verbrechen wahrgenommen worden sind. Ich glaube, dass dies benannt werden muss, und dass die Wahrheit beträchtlichen Einfluss darauf hat, wo die Welt jetzt steht. Trotz gewisser Beschränkungen durch die Existenz der Sowjetunion, machte die weltweite Vorgehensweise der Vereinigten Staaten ihre Überzeugung deutlich, für ihr Handeln völlig freie Hand zu besitzen.

Und weiter unten:

Die direkte Invasion eines souveränen Staates war eigentlich nie die bevorzugte Methode der Vereinigten Staaten. Vorwiegend haben sie den von ihnen sogenannten „Low Intensity Conflict“ favorisiert. „Low Intensity Conflict“ bedeutet, dass tausende von Menschen sterben aber langsamer als würde man sie auf einen Schlag mit einer Bombe auslöschen. Es bedeutet, dass man das Herz des Landes infiziert, dass man eine bösartige Wucherung in Gang setzt und zuschaut wie der Faulbrand erblüht. Ist die Bevölkerung unterjocht worden oder totgeprügelt es läuft auf dasselbe hinaus und sitzen die eigenen Freunde, das Militär und die großen Kapitalgesellschaften, bequem am Schalthebel, tritt man vor die Kamera und sagt, die Demokratie habe sich behauptet. Das war in den Jahren, auf die ich mich hier beziehe, gang und gäbe in der Außenpolitik der USA.

... Politische Sprache, so wie Politiker sie gebrauchen, wagt sich auf keines dieser Gebiete, weil die Mehrheit der Politiker, nach den uns vorliegenden Beweisen, an der Wahrheit kein Interesse hat sondern nur an der Macht und am Erhalt dieser Macht. Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.

Was ist aus unserem sittlichen Empfinden geworden? Hatten wir je eines? Was bedeuten diese Worte? Stehen sie für einen heutzutage äußerst selten gebrauchten Begriff – Gewissen? Ein Gewissen nicht nur hinsichtlich unseres eigenen Tuns sondern auch hinsichtlich unserer gemeinsamen Verantwortung für das Tun anderer? Ist all das tot? Nehmen wir Guantanamo Bay. Hunderte von Menschen, seit über drei Jahren ohne Anklage in Haft, ohne gesetzliche Vertretung oder ordentlichen Prozess, im Prinzip für immer inhaftiert. Diese absolut rechtswidrige Situation existiert trotz der Genfer Konvention weiter. Die sogenannte „internationale Gemeinschaft“ toleriert sie nicht nur, sondern verschwendet auch so gut wie keinen Gedanken daran. Diese kriminelle Ungeheuerlichkeit begeht ein Land, das sich selbst zum „Anführer der freien Welt“ erklärt. Denken wir an die Menschen in Guantanamo Bay? Was berichten die Medien über sie? Sie tauchen gelegentlich auf – eine kleine Notiz auf Seite sechs. Sie wurden in ein Niemandsland geschickt, aus dem sie womöglich nie mehr zurückkehren. Gegenwärtig sind viele im Hungerstreik, werden zwangsernährt, darunter auch britische Bürger. Zwangsernährung ist kein schöner Vorgang. Weder Beruhigungsmittel noch Betäubung. Man bekommt durch die Nase einen Schlauch in den Hals gesteckt. Man spuckt Blut. Das ist Folter. Was hat der britische Außenminister dazu gesagt? Nichts. Was hat der britische Premierminister dazu gesagt? Nichts. Warum nicht? Weil die Vereinigten Staaten gesagt haben: Kritik an unserem Vorgehen in Guantanamo Bay stellt einen feindseligen Akt dar. Ihr seid entweder für uns oder gegen uns. Also hält Blair den Mund.

Die Invasion des Irak war ein Banditenakt, ein Akt von unverhohlenem Staatsterrorismus, der die absolute Verachtung des Prinzips von internationalem Recht demonstrierte. Die Invasion war ein willkürlicher Militäreinsatz, ausgelöst durch einen ganzen Berg von Lügen und die üble Manipulation der Medien und somit der Öffentlichkeit; ein Akt zur Konsolidierung der militärischen und ökonomischen Kontrolle Amerikas im mittleren Osten unter der Maske der Befreiung, letztes Mittel, nachdem alle anderen Rechtfertigungen sich nicht hatten rechtfertigen lassen. Eine beeindruckende Demonstration einer Militärmacht, die für den Tod und die Verstümmelung abertausender Unschuldiger verantwortlich ist.

Wir haben dem irakischen Volk Folter, Splitterbomben, abgereichertes Uran, zahllose, willkürliche Mordtaten, Elend, Erniedrigung und Tod gebracht und nennen es „dem mittleren Osten Freiheit und Demokratie bringen“.

 


Quellen:

[1] "Nobel Lecture - Literature 2005". Nobelprize.org. 6 Sep 2011 http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/2005/pinter-lecture-g.html


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Nachbetrachtungen zum WWF

wwf-wachhund Quelle: ZAPP-Video (MDR)Der WWF hat im Vorfeld versucht, die Ausstrahlung des Films (siehe unten) zu verhindern. Weil er das nicht konnte, hat er schnell eine Seite mit Gegendarstellungen aus dem Boden gestampft. Und Zapp hat sich Gedanken über die Scheinheiligkeit des WWF gemacht und eine recht passende "Studie" für das LOGO erstellt.
Auch hier gilt wieder die alte Weisheit: Ihr sollt sie an ihren Taten messen, nicht an ihren Worten.

 

 

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Die Maske des WWF

Unter anderem geht es um Monsanto und den WWF:

1. Teil

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2. Teil

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Die Krake der Finanz-Oligarchie

Auf KOPP-Online ist heute ein aufschlussreicher Artikel mit Hintergrundinformationen zu den Familien erschienen, die das weltweite Finanzkartell bilden. Zitat:

Die BIZ ist die mächtigste Bank der Welt, eine weltweite Zentralbank der Acht Familien, die die privaten Zentralbanken praktisch aller westlichen Länder und der Entwicklungsländer kontrollieren. Der erste Präsident der BIZ war der Rockefeller-Bankier Gates McGarrah, der für die Chase Manhattan und die Federal Reserve tätig war. McGarrah war der Großvater des früheren CIA-Direktors Richard Helms. Die Rockefellers wie auch die Morgans unterhielten enge Verbindungen nach London. David Icke schreibt in seinem Buch Children of the Matrix, die Rockefellers und Morgans seien lediglich »Handlanger« der europäischen Rothschilds. (14) Die BIZ gehört der Federal Reserve, der Bank von England, der Bank von Italien, der Bank von Kanada, der Schweizer Nationalbank, der Nederlandsche Bank, der Deutschen Bundesbank und der Bank von Frankreich. Der Historiker Caroll Quigley schrieb in seinem ausführlichen Werk Katastrophe und Hoffnung. Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit, die BIZ sei Teil eine Planes, »ein weltweites System der Finanzkontrolle durch Privatpersonen, mit dessen Hilfe man in der Lage wäre, das politische System eines jeden Landes und die Wirtschaft der Welt als Ganze zu beherrschen und auf feudalistische Weise durch die weltweiten Zentralbanken zu kontrollieren, die auf der Grundlage geheimer Absprachen konzertiert vorgehen« aufzubauen.

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Der Gipfel der Korpokraten

Die Apologheten des Marktes (»frndl.« zur Verfügung gestellt von g20-g8.com) Die Apologheten des Marktes (»frndl.« zur Verfügung gestellt von g20-g8.com)

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Die UNO als Instrument der Herrschenden

Wem die UNO (Weltregierung) wirklich dient, Zitat:

Unter dem Deckmantel des Antiterrorkampfs entrechtet die UNO Personen – unabhängig davon, ob sie schuldig oder unschuldig sind. Nicht einmal der Tod ist Grund, wieder von der Liste gestrichen zu werden.

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Die UNO im Krieg

Amerika und seine Verbündeten (die Koalition der Willigen?), also die üblichen Verdächtigen, haben mal wieder einen Krieg vom Zaun gebrochen. Diesmal in Libyen. Natürlich mit "Legitimation" der uno. Um was geht es da? Geht's um Öl oder um mehr? Wieviel Bürgerkriege finden auf der Welt gerade statt? Wo schreitet die USA mit "Legitimation" der UNO "helfend" ein? Sudan? Elfenbeinküste? Jemen? Bahrain? Wo wird da "geholfen"? Die UNO ist ein Werkzeug der korpokratie und sonst gar nichts. Sie macht sich mitschuldig an den zivilen Toten in Lybien. Ach so, die gibt es ja gar nicht. Wird ja alles sauber aus der Luft gelöst. Und wenn, dann ist Gaddafi schuld. Die Bevölkerung Libyens kann sich auf die vom Westen exportierte Demokratie freuen. Wie die aussieht, kann man ja in Afghanistan und im Irak sehen.  Warum macht Deutschland eigentlich nicht mit?
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Lehrstück der vierten Gewalt

Gewinner des Tages (Quelle: Sonntag aktuell, 13.02.2011) Gewinner des Tages (Quelle: Sonntag aktuell, 13.02.2011)Das Käseblättchen "Sonntag aktuell" zeigt mal wieder, was die systempresse für wichtig hält: Der "Messias" hat mit Rauchen aufgehört, sagt seine Frau. Ist das nicht toll? Nein, er tut nichts Sinnvolles gegen die größte Wirtschaftskrise der Neuzeit. Er hilft nicht den Leuten, die ihre Häuser verloren haben. Und er hilft auch nicht den Millionen Foodstamp-Beziehern. Nein, er hat mit Rauchen aufgehört. Man beachte den Begleittext: "Für diesen Präsidenten zählt alles". Keine Rede in der ganzen Zeitung davon, dass sein Regierung mit Bankstern durchsetzt ist oder dass er den größten Rüstungshaushalt aller Zeiten verabschiedet hat. Aber Zbigniew Brzezinski hat es ja 1970 schon in seinem Buch "Between two ages" angekündigt (sinngemäß): Es wird wichtiger sein,  was ein Präsident sagt und wie er aussieht, als das, was er tut.
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Noch eins zwei Jahrzehnte weiter in dieser Musik...

...dann werden wir einen anderen Staat haben, so Friedrich Halstenberg, ehem. Finanzminister in NRW in "Panarama" ARD vom 18.04.2002. Und wundert euch nicht, wenn das wie eine Drohung klingt. Es scheint sich zu bewahrheiten, was "Verschwörungstheoretiker" befürchten: dass unsere Regierung nur den Banken Rechenschaft schuldig ist.

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Um den Bogen in die heutige Zeit zu spannen: zur selben Zeit fand die Währungsunion statt, die damals kein Deutscher gewollt hat. Nur mal zur Veranschaulichung der gegenwärtigen Verhältnisse und Nutznießer (Quelle: Querschüsse, sehr zu empfehlen):

diagramm_deutschland_lohnstueckkosten

Diese Grafik veranschaulicht ganz einfach, dass die deutsche Bevölkerung für unterdurchschnittlich wenig Geld hart arbeitet. Da wundert es auch nicht, dass sich die deutsche Wirtschaftselite den €uro für alternativlos hällt., wenn es denn stimmt, was das Bertelsmannblatt so ablässt. Die europäische Welt  schimpft heute heute auf die "Deutschen", dass sie unsolidarisch seien, wenn sie keinen unbegrenzten Bailout wollten.Dabei ist der deutsche Michel derjenige, der am wenigsten von der ganzen Aktion profitiert hat. Und alle Beteiligten sprechen immer von "wir", wenn es um's Sparen geht und meinen immer die Bevölkerung.
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Phoebus, die Glübirne und die Energiesparen-Lampe

Heute mal wieder was zu meinem Lieblingsthema: Verschwörungstheorien. Ihr wisst ja, dass ist ein Thema, mit dem sich sich nur weit rechts angesiedelte Geister beschäftigen, um sich ihr armes Weltbild zu erklären. Sagt jedenfalls unsere 4. "unabhängige" und tragende Säule im Staate, die unparteiische systempresse.
Ich bin vor einiger Zeit auf ein Thema gestoßen, das vom Glühbirnenkartell handelte. Ich habe dass leider nicht gespeichert und konnte es lange Zeit nicht wieder finden. Man muss nur die richtigen Begriffe in die Suchmaschine seiner Wahl eingeben (in diesem Fall Glühbirnenkartell und 150 000 Stunden) und voila, man wird fast erschlagen von Hinweisen. Und Leute, informiert euch bitte nicht bei Wikipedia, solange es nicht um Marienkäfer und Sonnenblumen geht. Relevante Informationen sind im Netz verstreut aber bestimmt nicht dort zu finden. Die Sache, um die es hier geht, ist schon ein starkes Stück und wiederlegt wieder einmal die ständig daher geleierte Floskel, Verschwörungstheorien entspringen den armen Hirnen weltfremder Geister aus der rechten Ecke. Ein beliebtes Totschlagargument, um sich nicht mit der Sache selbst auseinandersetzen zu müssen.
Da haben doch in den 20'er Jahren ein paar große Konzerne beschlossen, die Glübirne darf nur maximal 1000 Stunden leuchten. Ist ja klar, das fördert ungemein den Absatz. Sie schlossen sich im Kartell Phoebus S.A. zusammen. Mit dabei waren General Electric (USA), die Siemenstochter Osram (Deutschland), Tungsram (Ungarn), Compagnie des Lampes (Frankreich), GE Overseas Group und Associated Electrical Industries (Großbritannien). Zitat TAZ:
1926, "ausgerechnet zum Fest des Lichts", wie sich der Devianzforscher Rolf Schwendter viel später empörte, hatte das Kartell die Lebensdauer aller Glühbirnen von 2.000 auf 1.000 Stunden verkürzt. Alle Kartellmitglieder mussten fortan für jede verkaufte Glühbirne, die 50, 100 oder sogar 200 Stunden länger brannte als die vereinbarten 1.000 Stunden, eine Strafe zahlen. Bis zu 200 Stunden Brenndauer weniger blieben hingegen straffrei.

Dieter Binninger mit seiner Berlin-Uhr 1976 (Quelle: froehlich.es) Dieter Binninger mit seiner Berlin-Uhr 1976 (Quelle: froehlich.es)Ist doch herzallerliebst, nicht? die geschichte geht aber noch weiter: In Berlin hatte Dieter Binninger eine Erfinderwerkstatt. Er fertigte für den Berliner Senat eine Mengenlehre-Uhr. Da die mit vielen Glühbirnen betrieben wurde, die ständig kaputt gingen und er den Ersatz aus eigener Tasche zahlen musste, entwickelte er eine Glühbirne mit ca. 150.000 Stunden Lebensdauer. Damit kam er natürlich dem Glühbirnen-Konzern Osram in die Quere, denn die 1000 Stundenbegrenzung war immer noch aktiv. Erst nach langen widrigen Umständen konnte er seine Erfindung zum Patent anmelden. Zitat Esslinger Zeitung:
Binningers Patent, das er 1984 nach fünf Jahre dauernden widrigen Anläufen endlich anmelden konnte, war nicht nur auf erhebliche bürokratische Widerstände gestoßen. Vor allem der Siemenskonzern mit seiner hundertprozentigen OSRAM-Tochter hatte mit allen Mitteln versucht, einen potenziellen Konkurrenten auszuschalten, der OSRAM binnen kurzem um das Marktmonopol gebracht hätte, zumal Binninger auch noch die Absicht hatte, nach der Wende seine „Ewigkeitsglühbirne“ in dem ehemaligen volkseigenen Lampenwerk NARVA zu produ­zieren.

Weiter in der Esslinger Zeitung:
Den gründlichen Recherchen des „Glühlampenforschers“ Helmut Höge zufolge sollte jedoch nicht Binninger, sondern OSRAM - mehr oder weniger zum Nulltarif - NARVA unter die Konzernfittiche nehmen dürfen: ein Deal, der nach massiven Protesten zurückgenommen werden musste. Jetzt gab Treuhand Dieter Binninger den Zuschlag. Der aber konnte weder mit der Produktion seiner als „volkswirtschaftlich wertvoll“ eingestuften und mit Erfolg auf Flughäfen und in Leuchttürmen getesteten Erfindung beginnen, geschweige denn die Früchte seines Erfindergeistes ernten: Am 5. März 1991 stürzte der mutige Lichtbringer nahe Helmstedt in einer einmotorigen Tobago B 10 unter mysteriösen und bis heute nicht geklärten Umständen tödlich ab. Auch sein Sohn und der Pilot kamen bei diesem Unglück ums Leben.

Ist doch praktisch, oder?
Und um den Bogen in die heutige Zeit zu spannen: Osram hatte seit 2005 die heutige Energiesparlampe fertig in den Läden und keiner wollte sie haben. Nun ratet mal, was dann geschah? Richtig, die EU-Demokraten erklärten die Glübirne als umweltschädlich, weil zuviel Energie verbrauchend. Es sei noch angemerkt, dass Pheobus S.A., inzwischen unter dem Kürzel IEA (International Electrical Association) in Lausanne firmierend, 1992 erklärte, dass sie sich im Herbst 1989 aufgelöst haben. Wer's glaubt.

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Stuttgart 21 und die Fratze der Korpokratie

...oder wie die Demokratie auf dem Scheiterhaufen der Geschichte landet.
Wie immer man auch Demokratie definiert und ob es sie in Deutschland jemals gab, sei dahingestellt. Aber dass heutzutage so offentsichtlich gegen sie vorgegangen wird, erreicht eine neue Qualität. Am "schwarzen Donnerstag" kann man sehen, wer in diesem Land das Sagen hat: die Wirtschaftsbosse und deren Lakaien in den politischen Ämtern. Zu den Hintergründen von S21:

Die Politik macht den Demonstranten zum Vorwurf, dass sie sich erst jetzt, am Baubeginn, artikulieren. Dazu ein Artikel von ANDREAS ZIELCKE von der SZ in seinem Blog. Zitat zur Ablehnung des Volksbegehrens zu S21:

Das Hauptargument lautet, man dürfe die Stadt durch ein Volksbegehren nicht zu einer rechtswidrigen Aktion zwingen. Rechtswidrig aber sei der Auftrag, das Projekt aufzugeben, da die Stadt längst vertraglich und gemeinderechtlich zur Teilnahme an Stuttgart 21 verpflichtet sei: Am 7. November 1995 hat sie mit den anderen Projektbeteiligten (Bahn, Bund, Land Baden-Württemberg, Region) eine 'Rahmenvereinbarung' geschlossen, mit der das Projekt vertraglich begründet wurde. Am 30. November 1995 hatte der Gemeinderat zugestimmt.

Das heißt, das Projekt war schon 1995 durch die Allgemeinheit nicht mehr anfechtbar, weil Verträge geschlossen wurden, an deren Erfüllung Stuttgart rechtlich gebunden ist. Und weiter im Text:

...Die erste und, wie sich nachher herausstellte, einzige Gelegenheit für die Bürger Stuttgarts, wenn schon nicht durch direkte Beteiligung, dann wenigstens in einer Kommunalwahl auf das Projekt Einfluss zu nehmen, bevor der Hammer ein für allemal gefallen ist, bot die Wahl des Gemeinderats am 12. Juni 1994. Das war freilich nur acht Wochen nach der Pressekonferenz.

Alles in allem eine lesenswerte Chronologie zur Entstehung des Projektes. Und nun zum Polizeieinsatz am "Schwarzen Donnerstag". Dazu ein Mitschnitt aus "Monitor". Nur ein paar Stichworte:
  • Die Eskalation war von "oben" gewollt
  • Lügen, manipulieren und die Schuld den Demonstranten in die Schuhe schieben
  • Mappus will sich vor den Landtagswahlen 2011 als "Law and order"-Mann gerieren
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Das gibt uns einen Vorgeschmack auf die kommende Diktatur der korpokratie. Es ist eigentlich schon zu spät. Wir sind schon mitten drin. Und nun zum Stuttgarter Wirtschafts-Filz. Dazu ein Artikel im Stern. Zitat:

Im "Weinberghäuschen", da sitzt in der Tat die Macht, seit Jahrzehnten, sagen Kenner. Entschieden werde weniger in der Villa Reitzenstein, wo der jeweilige Ministerpräsident amtiert. Schon gar nicht im Landtag, wo die Volksvertreter glaubten, sie hätten das Sagen in Baden-Württemberg. Im "Weinberghäuschen" säßen jene, die es geschafft hätten, dass das Bahnprojekt Stuttgart 21 "zu einer Metapher für eine kaltschnäuzige Cliquenwirtschaft geworden ist".

(Hier (1 und 2)gibt es eine lokale Sicherung, weil solche Artikel sehr schnell aus dem Netz verschwinden.)

Die ganze Show mit der Schlichtung, natürlich durch die systempresse live übertragen, dient nur der Ablenkung und soll diejenigen in ihrem Glauben festigen, die immer noch an eine Demokratie in D glauben. Der Ausgang steht schon jetzt fest: das Projekt wird auf jeden Fall durchgezogen. Dafür wird der alte Recke Heiner Geißler von seinen eigenen Parteifreunden eiskalt geopfert. Und ich nehme an, das weiß er auch.
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