Start | Kategorien | Krieg
Kategorie: Krieg

Hintergründe des Libyen-Krieges:2

Die Informationsstelle Militarisierung e.V. verfasst Analysen zum Kriegstreiben der Pathokratie. In der IMI-Studie 2012/04 geht es um den Libyen-Krieg und die Interessen der NATO. Zitat:

Es gibt wenig eindrücklichere Beispiele für den scheinheiligen und instrumentellen Umgang, den die westlichen Staaten bei Menschenrechtsverletzungen an den Tag legen, wie die Aussagen Robert Coopers kurz nach Beginn der Bombardierung Libyens. Der enge Berater der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton gilt seit vielen Jahren als einer der einflussreichsten europäischen Sicherheitspolitiker (vgl. Foley 2007). Er wurde am 22. März 2011 im Auswärtigen Ausschuss des Europäischen Parlaments befragt, was er denn zu den Vorgängen in Bahrein sage, wo seit Wochen mithilfe des saudischen Militärs Proteste brutal niedergeschlagen und Menschenrechte ebenfalls massiv verletzt wurden. Erst am Tag zuvor waren bei Auseinandersetzungen 200 Menschen verletzt und 4 getötet worden. Cooper tat dies lapidar mit dem Kommentar ab, “Unfälle kommen vor”. Aufschlussreich ist seine Begründung: “Man muss verstehen, dass die Autoritäten das Recht hatten, Ruhe und Ordnung wieder herzustellen und das ist es, was sie getan haben.” (Rettman 2011)

Augenscheinlich entscheidet die Interessenlage, in welchem Land unter Verweis auf die Menschenrechte eingegriffen wird und in welchem nicht: „Weshalb – an diesem Beispiel verdeutlicht – mit zweierlei Maß gemessen wird, offenbart der ehemalige US-Botschafter in Deutschland John Kornblum. Auf die Frage von ‚Deutschlandradio Kultur‘: ‚Was ist denn der Unterschied zwischen einer Intervention in Libyen, um dort die Aufständischen zu unterstützen, und einer möglichen Intervention in Bahrain, in Jemen, in Syrien, möglicherweise sogar, wenn das schlimmer wird, auch in Saudi Arabien?‘ antwortete John Kornblum: ‚Das Problem ist (…), dass die Interessen des Westens anders sind – vor allem unsere Interessen in Saudi Arabien und in den Golfstaaten. Es gibt (…) bestimmt mindestens einen, Bahrain, der wirklich wichtig ist für die Vereinigten Staaten. (…) Da hat man die Prinzipien jetzt ein bisschen verletzt, indem man zumindest in die andere Richtung geschaut hat, als die Saudis militärisch eingegriffen haben, um eine demokratische Bewegung zu unterdrücken.‘ Diese Doppelmoral hat natürlich Gründe: In Bahrain befindet sich das Hauptquartier der Fünften Amerikanischen Flotte, der wichtigste Militärstützpunkt der USA im Nahen Osten. Die Mehrheit der Demonstranten sind Schiiten, die verdächtigt werden, die Sache des schiitischen Iran, des großen Gegners in der Region, zu vertreten. Gleichzeitig ist Saudi Arabien der engste Verbündete des Westens, der für 2011 Waffen im Wert von Milliarden Dollar beziehen wird.“ (Haid 2011a, S. 11) Offensichtlich wurden hier die Menschenrechte ganz unverhohlen auf dem Altar der Interessenspolitik verhökert: „Am Ende gab es einen Deal zwischen Außenministerin Clinton und dem Königshaus der Sauds: Wir haben nichts dagegen, wenn ihr in Bahrein einmarschiert; im Gegenzug besorgt ihr das Votum der Arabischen Liga dafür, dass wir Gaddafi aus Libyen hinauswerfen.“ (Crome 2011, S. 21)

Weiterlesen

Gegendarstellung zur andauernden Kriegshetze in den Öffentlich-Rechtlichen

Der Sender "Echo Moskaus" hat ein Interview mit Anchar Kochneva, Expertin für den Nahen Osten und seit über 17 Jahren in Syrien tätig, und Nikolai Sologubowski, Nahost-Experte und Schriftsteller, zu den Vorkommnissen in Syrien befragt. Puschkin vom "Gelben Forum" hat dankenswerter Weise einen Teil ins Deutsche übersetzt:

Frage an A.Kochneva: -"Wer sind die Entführer und wer wird entführt?"

A.Kochneva,-"Es sind Banditen. Banditen, die von Ausserhalb kommen, aber auch gewöhnliche Kriminelle aus dem Land. Es werden auch mannigfaltige Einrichtungen der Infrastruktur des Landes angegriffen. Dabei handelt es sich um Stromleitungen, Öl-Pipelines oder die Eisenbahnlinien. Man liest nur leider kaum etwas darüber."

Frage: -"Ich lese hier einen Bericht der Zeitung "El Af" - hier wird von Zusammenstößen in Choms berichtet, das sich zu einem Zentrum des Widerstandes gegen die Regierung entwickelt hat. Es gibt auch Opfer in Edlib und Damaskus. Am Mittwoch haben die Spezialeinheiten der syrischen Armee einen Aufstand in Choms niedergeschlagen. Dabei starben 50 Menschen. Lassen Sie uns dies untersuchen."

Weiterlesen

Andauernde Kriegshetze in den Öffentlich-Rechtlichen

Ja genau. Das sind die, die wir bezahlen müssen, dass sie uns manipulieren können. Seit Monaten werden wir mit der Hetze gegen die syrische Regierung bombadiert. Wo bleibt eigentlich die ausgewogene Berichterstattung, die zu garantieren wir zum Zahlen verdonnert sind? Libyen ist in die Demokratie gebombt. Nun ist der nächste dran. Die Vorgehensweise ist die Gleiche, wie im Falle Libyens, des Iraks, des Kosovo, Serbiens ... Haben wir Syrien endlich "demokratisiert", d.h. überfallen und dem Erdboden gleichgemacht, dann ist der Iran dran. Den kriegen wir auch noch. Die Konferenz der Kriegsindustrie und -treiber ist vorbei. Man sei entsetzt über das Veto Russland und Chinas gegen die Syrien-Resolution der UNO. A pro po: die kommen auch noch dran. Behindern den Weltfrieden durch ihre Vetos. Da muss man doch was machen. Können wir uns doch nicht gefallen lassen. Klauen uns die ganzen Bodenschätze in Afrika weg. tssss...


Spätestens seit den Jugoslawien-Kriegen ist die UNO ist zum moralischen Legitimator der NATO-Kriege verkommen. Kleine retorische Frage am Rande: wer hat das Sagen in der NATO? Wie manipuliert wird, um die Bevölkerung der "westlichen Wertegemeinschaft" auf Kurs zu bringen, kann man z.B. hier nachlesen.


Wer sich zumindest auch über andere Sichtweisen (u.a. über Syrien und Libyen) informieren möchte, der schaue hier nach:
Hinter der Fichte
Voltaire-net
einartysken
Rick Rozoff
globalresearch.ca/de
syrianews.cc

Weiterlesen

Aus aktuellem Anlass

Die Grünen, die ich auch mal gewählt habe. Ohne sie läuft kein Angriffskrieg:

  1. Kosovo-Krieg (24. März 1999- 21. Juni 1999)
  2. Irak-Krieg (20. März 2003- xxx)
  3. Libyen-Krieg (19. März 2011- xxx)
  4. Syrien (? 2012)

Neustart? [1]

Das geht nur mit GRÜN
sagen Künast und Trittin.
Wo fahrn die Öko-Panzer hin ?
Wohin bombt der EUROFighter?
Unterdrückte Fraun befreit er:
burkafrei von Kopf und Fuß
und zum Schluss
vom Leben
leider.
So sind BefriedungsKriege eben,
im Himmel warten dann auf sie
Freedom and Democracy
and Wellfare und so weiter:
Die grünen EURO-Fighter
sind die Wegbereiter.

 

 

[1] http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16515

Weiterlesen

Lügen und Wahrheiten über Syrien

von Thierry Meyssan:

Vier Lügen der NATO

1. Gemäß der NATO und ihren Alliierten im Golf hätten Massendemonstrationen seit acht Monaten in Syrien stattgefunden, um mehr Freiheiten und den Rücktritt des Präsidenten Bachar el-Assad zu verlangen

Das ist falsch. Es gab tatsächlich in einigen Städten Aufmärsche gegen den Präsidenten Bachar el-Assad auf Abruf saudischer und ägyptischer Prediger, die sich über Al-Jazeera ausdrückten, aber sie haben im Ganzen, maximal, nur 100 000 Leute mobilisiert. Sie verlangten nicht mehr Freiheit, sondern die Errichtung eines islamitischen Regimes. Sie forderten den Abtritt von Präsident Bachar el-Assad, nicht auf Grund seiner Politik, sondern weil diese Protestler einer sektenartigen sunnitischen Religion angehören, dem Takfirismus, und klagen Bachar el-Assad an, ein Ketzer (er ist Alauit) zu sein, der die Macht in einem Muslim Land usurpiert. Laut ihrer Meinung kann das Land legitimer Weise nur von einem Sunniten ihrer theologischen Strömung geleitet werden.

Weiterlesen

Handlanger und Wasserträger der Korpokratie

Nachtrag zum Krieg gegen das ehemals souveräne Land Libyen:
Die UNO wollte Anfang des Jahres 2011 Libyen für seine Verdienste um die Menschenrechte in seinem Land auszeichnen (Dokument A/HRC/WG.6/9/L.13 als PDF). Aber die NATO (also die angloamerikanische Korpokratie) hatte andere Pläne. Die Welt-Desinformations-Industrie stigmatisierte Gaddafi als Diktator, der sein Volk massakrierte. Natürlich alles ohne Beweise. Aber wir wissen ja: Wenn man etwas oft genug so laut wie möglich wiederholt, und sei es eine noch so große Lüge, man wird sie irgendwann glauben. Und die UNO immer zu Diensten... Gaddafis Verbrechen gegen die Bevölkerung kann man hier nachlesen.
Die gleiche Geschichte läuft jetzt in Syrien. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die NATO den Frieden in Syrien hineinbombt. Die rethorischen Geschütze sind schon aufgefahren. Immer wieder bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Legitimation dieser Angriffskriege der "westlichen Wertegemeinschaft" durch die "Grünen".

Weiterlesen

Hintergründe des Libyen-Krieges: 1

(gefunden bei KOPP-online) ohne Worte:

Aktionsradius der Wheelus Air Force Base nahe Tripolis (1948) Aktionsradius der Wheelus Air Force Base nahe Tripolis (1948)

Weiterlesen

Informationen zu Libyen

Wer sich unvoreingenommen und ausgewogen über den Krieg gegen Libyen informieren möchte, hat es nicht leicht. Unsere Systempresse ist dafür sicher nicht der richtige Ort. Die verbreitet nur die Propaganda der NATO. Deshalb hier einige Links, die zumindest eine andere Sicht der Dinge zeigen. Die Schlüsse daraus muss jeder selbst für sich ziehen:

Kriegs-Propaganda Kriegs-Propaganda

Dieser Artikel wird ständig ergänzt und bleibt bis auf weiteres an oberster Stelle.

Weiterlesen

Die USA und ihr weltweiter Kreuzzug

Und wieder wurde ein souveränes Land durch die "westliche Wertegemeinschaft" in die "Demokratie" gebombt, mit unabsehbaren Folgen für die Zivilbevölkerung. Und mit Hilfe des Kriegslegitimations-Organs UNO. Der Literatur-Nobelpreisträger von 2005 Harold Pinter (R.I.P.) hatte dazu eine eindeutige Meinung. In seiner Ansprache anlässlich der Verleihung brachte er es auf den Punkt. [1] Zitat:

Wie jeder der hier Anwesenden weiß, lautete die Rechtfertigung für die Invasion des Irak, Saddam Hussein verfüge über ein hoch gefährliches Arsenal an Massenvernichtungswaffen, von denen einige binnen 45 Minuten abgefeuert werden könnten, mit verheerender Wirkung. Man versicherte uns, dies sei wahr. Es war nicht die Wahrheit. Man erzählte uns, der Irak unterhalte Beziehungen zu al-Qaida und trage Mitverantwortung für die Gräuel in New York am 11. September 2001. Man versicherte uns, dies sei wahr. Es war nicht die Wahrheit. Man erzählte uns, der Irak bedrohe die Sicherheit der Welt. Man versicherte uns es sei wahr. Es war nicht die Wahrheit.

Die Wahrheit sieht völlig anders aus. Die Wahrheit hat damit zu tun, wie die Vereinigten Staaten ihre Rolle in der Welt auffassen und wie sie sie verkörpern wollen.

Doch bevor ich auf die Gegenwart zurückkomme, möchte ich einen Blick auf die jüngste Vergangenheit werfen; damit meine ich die Außenpolitik der Vereinigten Staaten seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Ich glaube, wir sind dazu verpflichtet, diesen Zeitraum zumindest einer gewissen, wenn auch begrenzten Prüfung zu unterziehen, mehr erlaubt hier die Zeit nicht.

Jeder weiß, was in der Sowjetunion und in ganz Osteuropa während der Nachkriegszeit passierte: die systematische Brutalität, die weit verbreiteten Gräueltaten, die rücksichtslose Unterdrückung eigenständigen Denkens. All dies ist ausführlich dokumentiert und belegt worden.

Aber ich behaupte hier, dass die Verbrechen der USA im selben Zeitraum nur oberflächlich protokolliert, geschweige denn dokumentiert, geschweige denn eingestanden, geschweige denn überhaupt als Verbrechen wahrgenommen worden sind. Ich glaube, dass dies benannt werden muss, und dass die Wahrheit beträchtlichen Einfluss darauf hat, wo die Welt jetzt steht. Trotz gewisser Beschränkungen durch die Existenz der Sowjetunion, machte die weltweite Vorgehensweise der Vereinigten Staaten ihre Überzeugung deutlich, für ihr Handeln völlig freie Hand zu besitzen.

Und weiter unten:

Die direkte Invasion eines souveränen Staates war eigentlich nie die bevorzugte Methode der Vereinigten Staaten. Vorwiegend haben sie den von ihnen sogenannten „Low Intensity Conflict“ favorisiert. „Low Intensity Conflict“ bedeutet, dass tausende von Menschen sterben aber langsamer als würde man sie auf einen Schlag mit einer Bombe auslöschen. Es bedeutet, dass man das Herz des Landes infiziert, dass man eine bösartige Wucherung in Gang setzt und zuschaut wie der Faulbrand erblüht. Ist die Bevölkerung unterjocht worden oder totgeprügelt es läuft auf dasselbe hinaus und sitzen die eigenen Freunde, das Militär und die großen Kapitalgesellschaften, bequem am Schalthebel, tritt man vor die Kamera und sagt, die Demokratie habe sich behauptet. Das war in den Jahren, auf die ich mich hier beziehe, gang und gäbe in der Außenpolitik der USA.

... Politische Sprache, so wie Politiker sie gebrauchen, wagt sich auf keines dieser Gebiete, weil die Mehrheit der Politiker, nach den uns vorliegenden Beweisen, an der Wahrheit kein Interesse hat sondern nur an der Macht und am Erhalt dieser Macht. Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.

Was ist aus unserem sittlichen Empfinden geworden? Hatten wir je eines? Was bedeuten diese Worte? Stehen sie für einen heutzutage äußerst selten gebrauchten Begriff – Gewissen? Ein Gewissen nicht nur hinsichtlich unseres eigenen Tuns sondern auch hinsichtlich unserer gemeinsamen Verantwortung für das Tun anderer? Ist all das tot? Nehmen wir Guantanamo Bay. Hunderte von Menschen, seit über drei Jahren ohne Anklage in Haft, ohne gesetzliche Vertretung oder ordentlichen Prozess, im Prinzip für immer inhaftiert. Diese absolut rechtswidrige Situation existiert trotz der Genfer Konvention weiter. Die sogenannte „internationale Gemeinschaft“ toleriert sie nicht nur, sondern verschwendet auch so gut wie keinen Gedanken daran. Diese kriminelle Ungeheuerlichkeit begeht ein Land, das sich selbst zum „Anführer der freien Welt“ erklärt. Denken wir an die Menschen in Guantanamo Bay? Was berichten die Medien über sie? Sie tauchen gelegentlich auf – eine kleine Notiz auf Seite sechs. Sie wurden in ein Niemandsland geschickt, aus dem sie womöglich nie mehr zurückkehren. Gegenwärtig sind viele im Hungerstreik, werden zwangsernährt, darunter auch britische Bürger. Zwangsernährung ist kein schöner Vorgang. Weder Beruhigungsmittel noch Betäubung. Man bekommt durch die Nase einen Schlauch in den Hals gesteckt. Man spuckt Blut. Das ist Folter. Was hat der britische Außenminister dazu gesagt? Nichts. Was hat der britische Premierminister dazu gesagt? Nichts. Warum nicht? Weil die Vereinigten Staaten gesagt haben: Kritik an unserem Vorgehen in Guantanamo Bay stellt einen feindseligen Akt dar. Ihr seid entweder für uns oder gegen uns. Also hält Blair den Mund.

Die Invasion des Irak war ein Banditenakt, ein Akt von unverhohlenem Staatsterrorismus, der die absolute Verachtung des Prinzips von internationalem Recht demonstrierte. Die Invasion war ein willkürlicher Militäreinsatz, ausgelöst durch einen ganzen Berg von Lügen und die üble Manipulation der Medien und somit der Öffentlichkeit; ein Akt zur Konsolidierung der militärischen und ökonomischen Kontrolle Amerikas im mittleren Osten unter der Maske der Befreiung, letztes Mittel, nachdem alle anderen Rechtfertigungen sich nicht hatten rechtfertigen lassen. Eine beeindruckende Demonstration einer Militärmacht, die für den Tod und die Verstümmelung abertausender Unschuldiger verantwortlich ist.

Wir haben dem irakischen Volk Folter, Splitterbomben, abgereichertes Uran, zahllose, willkürliche Mordtaten, Elend, Erniedrigung und Tod gebracht und nennen es „dem mittleren Osten Freiheit und Demokratie bringen“.

 


Quellen:

[1] "Nobel Lecture - Literature 2005". Nobelprize.org. 6 Sep 2011 http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/2005/pinter-lecture-g.html


Weiterlesen

Seit sechs Tagen keine Nachrichten über Libyen

Ich frage mich, warum? Bis vor sechs Tagen war Libyen, sein böser Diktator und die guten Rebellen rund um die Uhr in allen Kanälen der Desinformationsindustrie präsent. Und jetzt? Funkstille... Es scheint, als wäre Libyen nicht existent und keine NATO-Bomber würden libysche Städte bombardieren, nur zur Aufrechterhaltung der Flugverbotszone natürlich.
Nachdem herauskam, dass der aus dem Regierungslager übergelaufene Younis von seinen eigenen Leuten (sprich Rebellen) umgebracht wurde, scheint sich herauszukristallisieren, dass sich die sogenannten Rebellen selbst nicht über den Weg trauen. Wenn man sich die Hintergründe dieses Konflikts zu Gemüte führt, wundert das auch nicht:

    Friedensbringer AC130 bei der Arbeit Friedensbringer AC130 bei der Arbeit
  • die Geheimdienste der westl. Welt bauen im Geheimen unter gröbster Verletzung der staatlichen Souveränität Libyens eine Contra-Armee (genannt Rebellen) auf. Mit umgekehrten Vorzeichen würde man von Terroristen sprechen.
  • kein NATO- oder UNO-Mensch fragt die libysche Bevölkerung, was sie will
  • es wird nur mit den Contras (genannt Rebellen) kommuniziert
  • Libyen ist das Land in Afrika mit dem besten Bildung- und Gesundheitssystem
  • der Bevölkerung dort ging es gut, bis die NATO einmaschiert ist
  • die UNO erlässt eine Resolution zur Einführung einer Flugverbotszone, was die NATO zum Anlass nimmt, sofort mit der Bombardierung Libyens zu beginnen (um die Zivilbevölkerung zu schützen, ohne sie gefragt zu haben)
  • die sogennannten Rebellen terrorisieren die libysche Bevölkerung, weil sie nicht auf deren Seite steht


Und warum das Ganze? Schauen wir bei Tlaxcala (Quelle: informationclearinghouse) nach. Zitat:

Zunächst einmal stand Gaddafi kurz davor, ein neues Bankensystem in Afrika zu schaffen, das den IWF, die Weltbank und gewisse andere westliche Bankster aus dem afrikanischen Markt gedrängt hätte. Das hieße: keine westlichen Kredite mehr mit Wucherzinsen, die afrikanische Wirtschaften lähmen, stattdessen würde eine afrikanische Investitionsbank mit einem Kapital von 42 Milliarden US-Dollar Großkredite mit sehr geringen oder sogar keinen Zinsen bereitstellen.

Libyen hat überall in Afrika wichtige Infrastrukturprojekte finanziert, die afrikanische Wirtschaftsräume miteinander verbinden sollen, damit die permanente Abhängigkeit von westlichen Ländern für Importe durchbrochen werden kann. Nur ein kleines Beispiel dafür ist die neue Straße, die Eritrea mit Sudan verbindet.

Was am Ende den Ausschlag für eine militärische Intervention des Westens gegeben zu haben schien, war die Meldung über Gaddafis Forderung, die US-Ölfirmen – seit langem wichtige Player in der libyschen Ölindustrie – hätten Libyen für die der libyschen Wirtschaft zugefügten Schäden infolge der „Lockerbie”-Sanktionen, die auf Druck der USA vom UN-unSicherheitsrat während der 1990-er bis Anfang der 2000-er Jahre verhängt wurden, eine Entschädigung in Milliardenhöhe zahlen müssen.  Dies basiert auf ans Tageslicht gebrachten Beweisen, dass die CIA Millionen US-Dollar an Zeugen im Lockerbie-Prozess gezahlt hat, damit sie ihre Geschichten ändern, um Libyen mit dem Anschlag in Verbindung zu bringen, das bildete die Grundlage für die sehr schädlichen UN-Sanktionen gegen Libyen. Die US-Regierung log und schädigte Libyen, deshalb hätten US-Ölfirmen für die Handlungen ihrer Regierung bezahlen müssen. Es fällt nicht schwer zu verstehen, warum Gaddafi gehen musste.

Außerdem signalisierte Gaddafi klar, dass er sowohl Libyens als auch Afrikas zukünftige wirtschaftliche Entwicklung eher an China und Russland gebunden sah als an den Westen - es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis der Eventualplan der CIA für den Umsturz der libyschen Regierung zur höchsten Priorität wurde.


Es ist so wie immer, wenn die westliche Demokratie zur Sicherung von Rohstoffen und Lieferwegen im Namen der Humanität ein Land in Grund und Boden bombt: zuerst wird eine Terrorarmee aufgebaut und finanziert unter tatkräftiger Unterstützung der westl. Geheimdienste. Die Terroristen werden Freiheitskämfer genannt, die sich nicht selten an den Einheimischen vergehen. Dann werden dem "Diktator" und seinen Gefolgsleuten Greuel an der Zivilbevölkerung zur Last gelegt, immer unter höchstem Einsatz unserer Desinformationsindustrie. Als Beweise dienen immer wieder nicht verifizierbare Quellen. Dann wird in der UNO zum Krieg geblasen und das Land dem Erdboden gleich gemacht. Wenn dann herauskommt, dass die Gründe der "Humanitären Intervention" erstunken und erlogen waren, ist es zu spät und ein dem Westen höriges Marionettenregime ist installiert.

Wer sich nicht desinformieren, sondern informieren will, kann das z.B. "hinter der Fichte" tun.

Weiterlesen

Hintergrund aktuell: zu den sogenannten humanen Interventionen

erschienen auf www.sopos.org

Die CIA gestaltet eine Regierung

von Horst Schäfer

Mörder sind erfinderisch. Doch auch wenn sie ihre Bluttat als »gezieltes Töten« umschreiben: Es bleibt Mord. In diese Kategorie gehören auch die jüngsten völkerrechtswidrigen Aktivitäten der USA bei der »Entsorgung« oder »Liquidierung« oder »Beseitigung« unliebsamer Zeitgenossen durch Spezialkommandos (Osama bin Laden) oder die Mord-Versuche mit raketenbestückten Drohnen (Muammar al-Gaddafi). Dieses gezielte Morden in Ländern wie Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen oder jetzt Libyen wird oft damit erklärt oder sogar gerechtfertigt, daß die USA nach dem furchtbaren Anschlag auf die Türme des World Trade Center in New York am 11. September 2001 das Recht hätten, sich in »Selbstverteidigung« mit einem »Krieg gegen den Terror« zur Wehr zu setzen. Aber wie war es denn vor 2001?

Als sich der US-Kongreß 1975 mit den Plänen der US-Präsidenten Eisenhower, Kennedy, Johnson und Nixon (1953 bis 1974) befaßte, durch gezielte Tötungen unliebsame Politiker wie Lumumba (Kongo), Che Guevara und die Gebrüder Castro (Kuba) sowie General Schneider (Chile) oder lästig gewordene Verbündete wie Trujillo (Dominikanische Republik) und Diem (Südvietnam) aus dem Weg zu räumen, nannte man es noch Mord, und die Aufsehen erregenden Untersuchungsergebnisse des Kongresses wurden in einem »Mord-Report« veröffentlicht (s. das im Dezember 2001 unter diesem Titel erschienene Ossietzky-Sonderheft).

Auch gezielte Massenmorde – zumeist an Kommunisten oder solchen, die dazu erklärt und deren Namen auf Todeslisten festgehalten wurden – gehörten laut Kongreßuntersuchungen zum Repertoire von US-Regierungen, so in Indonesien 1965, in Vietnam während der »Operation Phoenix« in den 1960er Jahren sowie in lateinamerikanischen Staaten...

weiterlesen

Weiterlesen

Die sogenannten bunten Revolutionen

Um die Vorgänge in der arabischen Welt zu verstehen, sollte man sich folgenden Artikel zu Gemüte führen:

Der in Bangkok lebende Kolumnist Tony Cartalucci untersucht die Rolle, die Heckenschützen bei zunächst gewaltlosen Protesten spielen. (übersetzt von Wolfgang Jung, Luftpost Kaiserslautern). Zitat:

Wenn diese Forderungen vertraut klingen, liegt das daran, das sie genau den Forderungen entsprechen, die bei jeder einzelnen der von Globalisten finanzierten, angezettelten und angeleiteten bunten Revolutionen erhoben wurden und werden – von der orangefarbenen Revolution (in der Ukraine), über die Rosenrevolution (in Georgien) bis zu den gegenwärtig stattfindenden Revolutionen des "arabischen Frühlings". Die Forderungen an die thailändische Regierung (wurden von bezahlten Hintermännern gestellt, die im Auftrag des im Ausland lebenden ehemaligen Premierministers Thaksin Shinawatra handelten, und) sollten mit Hilfe rotbehemdeter Demonstranten durchgesetzt werden (die aus verarmten Land- und Stadtbewohnern rekrutiert wurden). Die thailändische Regierung wies die Forderungen zurück und stellte die Ordnung im Land wieder her.

Weiterlesen

Demokratie ist mittlerweile ein Schimpfwort

Friedensbringer bei der Arbeit (Quelle: wikipedia) Friedensbringer bei der Arbeit (Quelle: wikipedia)Wie müssen sich eigentlich die Länder vorkommen, die im Namen der Demokratie mit Bombenteppichen übersäht werden? Dass diese "Befreiung der Völker von ihren Despoten" mit Bombengewalt im Namen der Demokratie nur ein gigantisches Ablenkungs- und Betrugsmanöver ist, kann man ganz offiziell bei den üblichen Verdächtigen vom PNAC in ihrem Pamphlet "Rebuilding America's Defenses(dt. Wiederaufbau der amerikanischen Verteidigung)" nachlesen. Diese politische Studie, die 2000 veröffentlicht wurde, vertritt einen, Zitat: "Entwurf für den Erhalt der globalen US-Vormachtstellung, die das Aufkommen eines grossen Machtrivalen ausschliesst und die internationale Sicherheitsordnung auf der Grundlage amerikanischer Prinzipien und Interessen gestaltet. Die amerikanische Grossstrategie muss so weit wie möglich in die Zukunft hinein geplant werden." Außerdem sollten die USA "fortgeschrittene Industrienationen davon abbringen, unsere Führerschaft in Frage zu stellen oder nur auf eine grössere regionale oder globale Rolle zu spekulieren." Weiterhin wird darüber schwadroniert, dass man mehrere Kriege gleichzeitig führen und auch gewinnen müsse.

Dieser neuerliche Angriff auf ein souveränes Land läuft schon wieder unter dem Euphemismus "Koalition der Willigen". Heute verkündet Obama, dass die USA die Führung des Krieges an die nato abgibt. Ist doch nett, oder? Dabei dürfte aber bekannt sein, nach wessen Pfeife in der NATO getanzt wird.

Es sieht ganz danach aus, dass es das Ziel ist, den nahen und mittleren Osten umzukrempeln, um willfährige Marionetten zu installieren und damit sich die Erdöl-, Erdgas- und Uranreserven und sonstige Rohstoffe in diesem Gebiet unter den Nagel reißen zu können. Außerdem hat die USA nun endlich ein "Standbein" in Afrika. Vor ort kann man doch viel besser mit Demokratie drohen. Das Volk wird in Libyen wird sehen, was die Bringer der Demokratie so alles auf Lager haben. Den besten Anschauungsunterricht bieten Afghanistan und der Irak. Aber die uno hat den Angriff auf Libyen unter Genehmigung aller "notwendigen Mittel" ja legalisiert. Damit ist das ja ein guter und gerechter Krieg. Ich kann gar nicht soviel fressen, ...


Weiterführende Verweise
www.netzwerk-regenbogen.de
www.weltwirtschaft-und-entwicklung.de
Hintergrundinformationen von W.F.Engdahl


Weiterlesen

Die UNO im Krieg

Amerika und seine Verbündeten (die Koalition der Willigen?), also die üblichen Verdächtigen, haben mal wieder einen Krieg vom Zaun gebrochen. Diesmal in Libyen. Natürlich mit "Legitimation" der uno. Um was geht es da? Geht's um Öl oder um mehr? Wieviel Bürgerkriege finden auf der Welt gerade statt? Wo schreitet die USA mit "Legitimation" der UNO "helfend" ein? Sudan? Elfenbeinküste? Jemen? Bahrain? Wo wird da "geholfen"? Die UNO ist ein Werkzeug der korpokratie und sonst gar nichts. Sie macht sich mitschuldig an den zivilen Toten in Lybien. Ach so, die gibt es ja gar nicht. Wird ja alles sauber aus der Luft gelöst. Und wenn, dann ist Gaddafi schuld. Die Bevölkerung Libyens kann sich auf die vom Westen exportierte Demokratie freuen. Wie die aussieht, kann man ja in Afghanistan und im Irak sehen.  Warum macht Deutschland eigentlich nicht mit?
Weiterlesen

Assange meldet sich wieder mal öffentlichkeitswirksam - Update

Da haben wir ja die Information, die so schön in die Kriegsvorbereitungen passt. Zitat Der Standart:

Reif für die Reif für die ...Getötete Zivilisten: WikiLeaks zufolge werden in den US-Dokumenten mehr als 109.000 Todesfälle protokolliert - darunter über 66.000 Zivilisten. Die übrigen Todesopfer werden klassifiziert als Aufständische (knapp 24.000), irakische Regierungstruppen (rund 15.000) und 3771 Soldaten der US-geführten Truppen.
... Der Einfluss des Iran: Aus Berichten der Militärgeheimdienste geht hervor, dass die USA - wie bereits bekannt - iranische Agenten hinter der Ausbildung, Bewaffnung und Führung irakischer Aufständischer vermuten.


Man kann so schön die Toten unter den Zivilisten runterspielen. Andere Quellen sprachen 2006 schon von fast 655.000 zivilen Toten. Und man muss doch der Welt irgendwie erklären, warum der Iran als nächstes "in die Demokratie gebombt" wird.
Da wird das unterste zu oberst gekehrt. Wer hat hier wen angegriffen? Unter welchem Vorwand?
Weiterlesen

Assange meldet sich wieder mal öffentlichkeitswirksam

Julian Assange, wikileaks (Foto: REUTERS) Julian Assange, wikileaks (Foto: REUTERS)WikiLeaks-Gründer Julian Assange wartet mal wieder mit Enthüllungen auf. Mit fast 400.000 Dokumenten, die ihm "zugespielt" wurden. Und natürlich regt sich Washington künstlich auf. WikiLeaks würde die US-Soldaten gefährden. Ach so, ja und die nationale Sicherheit in Amerika sei auch bedroht. (Wann ist die das eigentlich nicht?)
Diese neuen Dokumente enthalten nichts außer Schilderungen von Übergriffen der Iraker untereinander. Also was wird da eigentlich enthüllt? Das die Iraker die Bösen sind? Deswegen hat doch Amerika mit seinen "Willigen" den Irak angegriffen. Wem nützt diese "Enthüllung" eigentlich? Was wird hier mit der neuerlichen "Enthüllung" für ein Zweck verfolgt?
Dass die [[Systempresse]] groß einsteigt, ist ein weiteres Indiz, das da eine konzertierte Aktion stattfindet. Es lassen sich doch wunderbar us-konforme Informationen über diese "Enthüllungen" verbreiten. In den letzten "geheimen" Verlautbarungen über den Afghanistankrieg wurde Pakistans General Gul als Bösewicht abgestempelt, der mit den Taliban kooperiert. Der wiederum hatte kurz zuvor erklärt, wie die das US-Militär mitarbeitet beim Export von Drogen aus Afghanistan.
Über Assange lassen sich auch interessante Informationen im Netz finden. Er bezeichnet sich ja als Establishment-Gegner. Wenn man sich aber einige seiner Wortmeldungen anschaut, ist davon überhaupt nichts zu merken. Zum 11.September 2001 sind seine Aussagen ziemlich establishment-konform. Zitat:

Im Interview mit dem Belfast Telegraph erklärte er am 19. Juli: »Jedes Mal, wenn Menschen, die Macht haben, im Geheimen etwas planen, ist das eine Verschwörung. Es gibt also überall Verschwörungen. Und es gibt verrückte Verschwörungstheorien. Wichtig ist, die beiden nicht zu verwechseln ...« Zur Frage nach dem 11. September: »Es ärgert mich immer, wenn die Leute durch falsche Verschwörungen wie den 11. September abgelenkt werden, während wir überall Beweise für echte Verschwörungen liefern, sei es zum Krieg oder zu groß angelegtem Finanzbetrug.« Zur Frage der Bilderberger-Konferenz? »Die hat etwas Konspiratives, im Sinne von Networking. Wir haben die Protokolle ihrer Treffen veröffentlicht.«

Tut mir leid, entweder ist Assange ein nützlicher Idiot oder er ist ein bezahlter Desinformant. Wenn dieser Herr wirklich die nationale Sicherheit der USA gefährden würde, wäre er schon lange weg vom Fenster. Es wurden schon Leute für viel weniger beseitigt.

Weiterlesen

Nebelkerzen, Neusprech und Säbelrasseln

1. Köhler hält Steuersenkungen für möglich

Er stärkt seiner Partei in Sachen Wahlpropaganda den geschwächten Rücken und meint:

Wenn einige Dinge zusammenkämen, seien Steuersenkungen möglich. Vorraussetzungen seien Wirtschaftswachstum und damit höhere Staatseinnahmen.

Wo diese Vorrausetzugen herkommen sollen, sagt er uns natürlich nicht. Mag sein, dass sie keine Steuern erhöhen werden. Dann werden sie aber bestimmt neue erfinden... Kann mir mal einer verraten, woher die Demokratur-Bonzen in Berlin die Chuzpe nehmen, vor jeder Wahl das gleiche Theater abzuziehen?
Ach so, stimmt ja. Es ist ja unfair, Politiker an Wahlversprechen zu errinnern.

2. Obama zu Gesprächen in Moskau
Während dessen wird in seiner Heimat mit euphemistischem Neusprech ein Krieg gegen den Iran angekündigt. Joe Biden:

Die USA würden sich im Falle eines Angriffs Israels auf den Iran nicht in den Weg stellen. Die USA könnten einer souveränen Nation nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen habe.

Sagte er in einem Interview mit ABC.
Ja nee, is klar. Da ja die [[USA]] festlegen, welche Nation souverän ist und welche nicht, und der Putsch, ääh die "grüne Revolution" nicht funktioniert hat, kann man die Drecksarbeit ja seinem Verbündeten überlassen. Die Unmengen an Rüstungsausgaben müssen ja irgendeinen Zweck haben. Wo kommen wir denn hin, wenn die neueste Waffentechnologie nicht auch mal am lebenden Objekt getestet werden kann. Zumal sich das ja alles bequem aus der Luft erledigen lässt. Also rein, alles platt machen und ein "demokratisches" Regime installieren.
Wilkommen 2009:
Krieg ist Frieden und Frieden ist Krieg.

Weiterlesen

Der nächste Krieg im Namen der Demokratie?

Quelle: About.com Quelle: About.com

Warum nur erinnert mich die Geschichte mit Neda im ehNaMag an Vorkriegs-[[Propaganda]] ? Bei den Demos im Iran werden Transparente in englischer Sprache getragen. Auffällig viel junge Menschen in Einheitstracht. Gab es doch schon in diversen farbigen "Revolutionen" (Beispiele gefällig? 1 2 3 ) Was mich dabei immer stutzig macht, ist, wenn die westliche [[Systempresse]] unisono auf der gleichen Saite schwingt und einen [[Staat]] verteufelt. Null differenzierte Darstellung. Seit Jahren werden die Menschen der westlichen Hemisphäre auf einen Krieg gegen den Iran vorbereitet. Es bleibt ja auch gar nichts anderes übrig, wo doch der Iran so ein böser Schurkenstaat ist. 1953 wurde es ja schonmal durchexerziert. Natürlich auch im Namen der [[Demokratie]]. Damals wurde der demokratisch gewählte Mossadegh mit Hilfe der [[CIA]] gewaltsam gestürzt und durch den Schah ersetzt, der dann wiederum politische Gegner foltern und töten lies. Man sollte sich vor Augen halten, dass es den Initiatoren (Geheimdienste, Thinktanks und Werbeagenturen) nicht im Entferntesten um das betreffende Volk geht. Es geht vielmehr um knallharte wirtschaftliche Interessen. Und das rechtfertigt anscheinend jede Maßnahme. Diesen Leuten ist der Gottesstaat, der Islam oder die Demokratie sowas von egal. Nur, dass der Iran kein Vasallen-Staat des Weltpolizisten ist, zählt. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich bin Demokrat aus tiefstem Herzen. Mich widert nur diese Doppelmoral an. Hintergründe dieser Aktion kan man bei Paul Craig Roberts nachlesen. (und hier auf deutsch)

Weiterlesen
bp_castrol_aral1.jpg

Letzt Kommentare

Anmelden



Besucher

Besucher gesamt: 49.671
Besucher heute: 7
Besucher gestern: 101
gerade online: 1
Seitenaufrufe gesamt: 217.747
counter   Statistiken
nebelkerzen.net © 2009-2011 | Template von Genesis Nova