| Kategorie: Finanzsystem |
Wir sind 99 Prozent (Quelle: anonymous)
Auf deutsch: JP Morgan Chase hat der New Yorker Polizei 4,6 Millionen $ "gespendet". Geht da jemandem der Ar... auf Gruneis? Ja, da hätte ich auch Angst, wenn ich merken würde, dass die Menschen aufwachen und meine Legitimation in Frage stellen.
Leute, etwas Großes ist im Kommen...
Occupy Wall Street (Quelle: GettyImages)Was als kleine Protestaktion "Besetzt die Wall Street" einiger Weniger begann, fangt an, sich auszuweiten. Das "beherzte Zugreifen" einiger uniformierter WallStreet-Beschützer scheint genau das Gegenteil als Abschreckung zu bewirken. Wir wissen ja, wen die uniformierten Exekutiv-Organe zu beschützen haben. Ganz sicher nicht das Volk. (Oh Sorry, das war jetzt 'ne Verschwörungstheorie) Das sich die Teilnehmer dieses Protestes nicht einschüchtern lassen, Hut ab. Währenddessen haben unsere Diäten-Vertreter im Bunztach beschlossen, im euphemistisch genannten Rettungsschirm den Banken noch mehr Steuergelder hinterherzuwerfen. Um Europa zu retten, versteht sich. In Amerika beginnt man zu verstehen, wer die Verursacher und Nutznießer der weltweiten Krise sind. Bei uns wird es wohl noch ein Weilchen dauern, bis die Leute zwangsläufig aus ihrem Komfortschlaf aufwachen.
In den gleichen Kontext past auch, was uns Markus Gärtner im Manager-Magazin berichtet: US-Schuldenstaaten revoltieren gegen Wall Street. Ich würde mal sagen: Götterdämmerung...
Auf KOPP-Online ist heute ein aufschlussreicher Artikel mit Hintergrundinformationen zu den Familien erschienen, die das weltweite Finanzkartell bilden. Zitat:
Die BIZ ist die mächtigste Bank der Welt, eine weltweite Zentralbank der Acht Familien, die die privaten Zentralbanken praktisch aller westlichen Länder und der Entwicklungsländer kontrollieren. Der erste Präsident der BIZ war der Rockefeller-Bankier Gates McGarrah, der für die Chase Manhattan und die Federal Reserve tätig war. McGarrah war der Großvater des früheren CIA-Direktors Richard Helms. Die Rockefellers wie auch die Morgans unterhielten enge Verbindungen nach London. David Icke schreibt in seinem Buch Children of the Matrix, die Rockefellers und Morgans seien lediglich »Handlanger« der europäischen Rothschilds. (14) Die BIZ gehört der Federal Reserve, der Bank von England, der Bank von Italien, der Bank von Kanada, der Schweizer Nationalbank, der Nederlandsche Bank, der Deutschen Bundesbank und der Bank von Frankreich. Der Historiker Caroll Quigley schrieb in seinem ausführlichen Werk Katastrophe und Hoffnung. Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit, die BIZ sei Teil eine Planes, »ein weltweites System der Finanzkontrolle durch Privatpersonen, mit dessen Hilfe man in der Lage wäre, das politische System eines jeden Landes und die Wirtschaft der Welt als Ganze zu beherrschen und auf feudalistische Weise durch die weltweiten Zentralbanken zu kontrollieren, die auf der Grundlage geheimer Absprachen konzertiert vorgehen« aufzubauen.
Umfassende weltweite Krise – Bestätigung der Warnung für das zweite Halbjahr 2011: Explosive Fusion des Trends der Auflösung der Welt – und öffentlichen Ordnung mit der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise
...Im Sommer 2011 wird sich zeigen, dass die US-Zentralbank gespielt und alles verloren hat. Denn die US-Wirtschaft ist in Wirklichkeit nie aus der „Very Great Depression“ (4) herausgekommen, in die sie 2008 geraten war. Daran konnten auch die tausenden Milliarden Dollar an Konjunkturprogrammen (5) nichts ändern. Die überwiegende Mehrheit der Amerikaner macht sich darüber auch keine Illusionen (6). Die Fed kann heute, wo sie unter der scharfen Überwachung der internationalen Finanzmärkte steht, kein weiteres Quantitative Easing - Programm auflegen, auch nicht verschleiert durch Einsatz seiner primary dealers. Es bleibt ihr damit nur, untätig mitanzusehen, wie die Zinsen wieder steigen, die Finanzierung des US-Defizits sich damit enorm verteuert, die Wirtschaftsleistung noch weiter zurückgeht, die Aktienkurse einbrechen und der Wechselkurs des Dollars, von verschiedenen Faktoren getrieben, sich zuerst sägeblattartig seitlich bewegt, bis er dann, wie wir schon in der vorhergehenden Ausgabe des GEAB vorhersagten, mit einem Schlag 30% seines Wertes verliert...
In der Substanz ist das, was sich nun vor unseren Augen abspielt und für das die amerikanische Sparpolitik (14) nur die Auswirkungen in einem staatlichen Haushalt ist, die Fortsetzung des Reinigungsprozesses des weltweiten Finanzsystems von den 30.000 Milliarden Scheinvermögen, die sich bis Ende 2007 dort angesammelt hatten (15). Beinahe die Hälfte dieser Summe schien bis 2009 aus dem System gespült worden zu sein. Aber die großen Zentralbanken der Welt, allen voran die US-Fed mit ihren Programmen des Quantitative Easing 1 und 2 haben unermüdlich daran gearbeitet, einen möglichst großen Anteil davon wieder in da internationalen Bankensystem zurückzuholen. Wir gehen daher davon aus, dass heute weiterhin 20.000 Milliarden Scheinvermögen im System vorhanden sind. Ab Herbst 2011 werden sie sich nach und nach in Luft auflösen. Dies wird nicht still und leise geschehen, sondern brutal und schmerzhaft, wenn die drei latenten US-Krisen letztendlich virulent werden:
- Die Krise des US-Staatshaushalts; die USA müssen sparen wie nie zuvor und werden damit ganze Sektoren der Weltwirtschaft und der internationalen Finanzmärkte in eine Krise katapultieren.
- Die Krise der US-Staatsanleihen; die Fed steht nach beinahe 100 Jahren Existenz vor dem Bankrott
- Die Krise des US-Dollars; die Wechselkurssprünge des Dollars als Folge des Endes von Quantitative Easing 2 im zweiten Quartal 2011 werden zu einer massiven Abwertung des Dollars führen, in der der Dollar in nur wenigen Wochen ca. 30% seines Wertes verlieren wird.
... Natürlich stehen diese Entwicklungen zueinander in Wechselwirkung. Und wie bei jeder großen Krise verstärken sie sich nun gegenseitig, was einen massiven Schock im zweiten Quartal 2011 unvermeidbar macht. Man könnte sogar noch einen fünften Faktor der Entwicklung anführen: Die vollkommene Lähmung der US-Politik. Die täglichen Auseinandersetzungen auf fast allen Politikfeldern zwischen den Republikanern, die durch die Erfolge der Tea-Party-Bewegung noch weiter nach rechts gerückt sind, und den Demokraten, die frustriert mit ansehen müssen, wie Obama nach und nach seine entscheidenden Wahlversprechen kassiert (7), entlarvt jeden Tag das politische Washington ein wenig mehr als Narrenschiff, das auf den Wellen der Ereignisse ohne Richtung, ohne Strategie, ohne Kampfwillen, ohne Möglichkeiten, wieder die Kontrolle zu erlangen herumgeworfen wird (8). Damit wird, wenn es zur Implosion des Markts für US-Staatsanleihen kommen wird, aus Washington keine brauchbare Gegenreaktion zu erwarten sein. Alles, was Washington beisteuern wird, wird ein Bündel aus widersprüchlichen Signalen sein, was dazu führen wird, dass die Krise sich noch verschärfen wird.
Zitat: Dass die US-Schulden immer noch mit der Bonitäts-Höchstnote AAA versehen werden, ist ein Stück aus dem Tollhaus. Da kann es sich wunderbar zu der neuesten Erklärung der zuständigen US-Wirtschaftsbehörde gesellen, gemäß der die Rezession überwunden wäre (21). Die wachsende Kluft zwischen den Verlautbarungen der wichtigsten Protagonisten eines im Zusammenbruch befindlichen Systems und der Wirklichkeit, wie sie von der großen Mehrheit der Menschen täglich wahrgenommen wird, ist ein untrügliches Zeichen für seinen bevorstehenden Untergang (22). Das haben auch die Finanzmärkte erkannt. Denn inzwischen kostet eine Versicherung der US-Schulden genauso viel wie die für portugiesische oder irische Schulden. Um 28% sind die Prämien im letzten Quartal gestiegen. Damit gehören die USA heute zu den drei Ländern, bei denen die Finanzmärkte am ehesten mit sehr unangenehmen Überraschungen rechnen (23).
Zitat: GEAB N°47 ist angekommen! Die umfassende weltweite Krise – Frühjahr 2011: Willkommen in den United States of Austerity / Auf dem Weg zum Zusammenbruch des globalen Wirtschafts – und Finanzsystems Pressemitteilung des GEAB vom 17. September 2010 - Wie von LEAP/E2020 in der 42. Ausgabe des GEAB vom Februar 2010 vorhergesagt, wird sich die Krise in der zweite Hälfte 2010 massiv verschärfen; die Illusion von einem Aufschwung, den die westlichen Politiker (1 hegten, hat sich genauso verflüchtigt wie die tausenden...
Das spricht sich sogar bis in die [[Systempresse]] rum, wenn auch verklausuliert. Man schaue sich nur die HRE an, was aus den ganzen Baylouts wird. Ein Fass ohne Boden. Eine riesige orchestrierte Umverteilung von unten nach oben. Jetzt sollte auch jeder mitbekommen haben, dass die ganze Sache mit Thilo Sarrazin nur ein weiteres Ablenkungsmanöver ist. Immer nach dem Motto: "Brot und Spiele". Das wird ein lustiger Herbst.
Es sage später niemand, erhabe nichts gewusst...
G. Soros (Quelle: businessweek.com)Erst Krugman, jetzt Soros... George Soros, Mitglied der Finanzmafia, Inhaber des Hedgefonds Quantum Endowment Fund, der sein Geld durch Nichtstun und Spekulieren gegen Staaten scheffelt, möchte Deutschland für die Euro-Krise verantwortlich machen. Er vergisst dabei ganz nebenbei, dass er Teil der Ursache dieser Krise ist. Und natürlich darf er seine Tiraden in unseren [[Systempresse|Systemmedien]] loswerden (hier und hier und hier). Ist natürlich blöd, wenn die Länder versuchen, ihre Schuldenaufnahme zu verringern. Daran kann er nämlich nichts verdienen.
Deutschland ist seit Jahrzehnten Netto-Zahler in der EU. Andere Staaten hängen seit Jahren am Subventionstropf und bekommen keinen ausgeglichenen Staatshaushalt hin. Oder sie sind unter Vortäuschung falscher Bilanzen beigetreten worden. Diese korpokratische [[EU]] und den Euro haben die Völker Europas nicht gewollt. Das war eine politische Agenda. Das einzige Land, das abstimmen durfte, tat das so lange unter Androhung von Konsequenzen, bis das Ergebnis der [[Korpokratie]] genehm war. Deutschland soll sich also weiter verschulden, um die anderen Staaten der EU über Wasser zu halten. Ist ja auch 'ne ziemliche Frechheit, wenn Deutschland versucht, an den Maastrichter Kriterien festzuhalten. Und das, was Deutschland bis jetzt zur "Rettung" getan hat, kann ja wohl auch noch nicht reichen. Also muss Deutschland dann wenigstens für den Zusammenbruch der EU verantwortlich gemacht werden. Dann weiß die Welt wieder einmal, wer schuldig ist. Wo das hinführt, haben unsere Eltern und Großeltern erfahren "dürfen".
Es ist bestimmt kein Zufall, das der Herr Soros sich gerade jetzt in dieser Weise äußert. Vielleicht spekuliert er ja auf den Kollaps des Euros. Mann sollte immer daran denken, dass Meinungsäußerungen von Soros Folgen haben. Und bestimmt keine guten, außer für ihn.
Weiterführende Verweise
↑ Einer, der nicht für das "Euro-Stabilitätsgesetz" gestimmt hat
↑ Bernd Senf zu Zins-System und Staatsbankrott, 1996!
Paul Krugman 2003 (Quelle: berkeley.edu)Im EhNaMag gelesen:
Paul Krugman provoziert gern. Doch dieses Mal teilt er richtig aus: Der US-Starökonom sieht in Bundesbankpräsident Weber ein "Risiko für den Euro", sollte der Deutsche neuer EZB-Chef werden. Und der Bundesrepublik droht der Nobelpreisträger gleich noch mit Sanktionen. Der Grund: zu hohe Exporte...
...weiterlesen
Natürlich will der "Starökonom" uns damit glauben machen, dass Deutschland schuld sei am Fortgang der Krise, wenn es nicht bereit sei, weiter Schulden zu machen. Dabei vergisst er ganz nebenbei, dass systembedingt genau das eine der Ursachen der jetzigen Krise ist, die, nebenbei bemerkt, erst in den Startlöchern steht. Im Klartext fordert er, dass Deutschland weiterzahlen soll für die nächsten Pleite-Kandidaten Portugal, Spanien und Italien. Wenn wir dass nicht tun, dann befürwortet er Sanktionen gegen Deutschland. Da sieht man doch, was unsere wirkliche Aufgabe in der [[EU]] ist.
Wir werden schon noch merken, was wir wirklich von unserem "Großen Bruder" zu halten haben.
Ich bin beim Streifen durchs Netz auf einen schönen Artikel der Huffington Post gestoßen. In Amerika scheint es [[Goldman Sachs]] (Krisenverusacher und -gewinnler, stellt die halbe Obama-Regierung ) ganz schön an den Kragen zu gehen. Selbstverständlich sucht man betreffende Informationen in [[Systempresse|deutschen Leitmedien]] vergebens. Wenn ihr des Englischen mächtig seit, könnt ihr euch das Video von C-Span reinziehen, wo sich Goldfein (großer Vorsitzender von GS) um Kopf und Kragen redet.
Es lohnt sich übrigens, öfter mal bei der Huffington Post vorbeizuschauen. Sie fällt wohlwollend durch nicht konforme Berichterstattung auf.
Nachdem dem toten Finanzspekulationssystem von staatlicher Seite jede Menge frisch geschöpftes Geld (also Steuergelder, unser Geld) in den Rachen geworfen wurde, uns erzählt wurde, dies sei alternativlos, sonst würde alles zusammenbrechen (was für eine geniale Nebelkerze: "notleidende Banken"), die Bürger ihrer Autos enteignet wurden (durch bunte Plaketten), die Autoindustrie ein zweites mal mit der sogenannten Abwrackprämie gestützt wurde (auch wieder mit Steuergeldern), den großen Konzernen Kurzarbeit bezuschußt wurde (auch wieder mit Steuergeld), wollen wir doch mal sehen ob und was das alles gebracht hat. Und vor allem Wem. Die Presse ist natürlich voll des Lobes, ob der "umsichtigen, ausgewogenen" Hilfe. Ja, man ist sich nicht einmal zu schade den kommenden "Aufschwung" zu postulieren. "Wirtschaftsfachleute", die von einer kommenden Krise bis zum Schluss nichts gewusst haben wollen, reden jetzt von Aufschwung? Ich frage mich langsam, was hier für ein Film läuft?
Die Politik sieht enormen "Handlungsbedarf". Wie äußert der sich? Zuallererst wurde uns ja erzählt, wer für diese Krise verantwortlich ist: nämlich einige gierige und gewissenlose Banker. Was für ein Schwachsinn (die nächste Nebelkerze). Das unser ganzes Wirtschaftssystem so aufgebaut ist, dass nur der skrupelloseste den größten Reibach (sprich Rendite) macht, dass wird natürlich verschwiegen. Dass würde nämlich an den Grundfesten unseres korrupten Systems rütteln. Zu Zeiten der Rot-Grünen-Regierung wurden die letzten Fesseln des Kapitalmarktes gekappt, die ohnehin schon spärlich praktizierte Kontrolle staatlicherseits. Also Weg frei für den Aufkauf des restlichen öffentlichen Eigentums zugunsten astronomischer Renditen. Jetzt stellt man plötzlich fest, so gehts aber nicht. Es wird eine Bankenaufsicht, genannt BaFin und ein Sonder-Font zur Finanzierung "notleidender Banken" (SoFFin) [1], installiert. Und wer sitzt in diesen Institutionen im Vorstand? Na? Dreimal dürft ihr raten: ein gewisser Herr Assmussen [2,3]. Dieser Mensch, der so schöne Sachen schreibt wie diese hier:
...Moderne Kapitalmarktgesetze helfen zudem den Banken, die ihr Geschäftsmodell allmählich auf ein aktives Management ihrer Portfolien umstellen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat das Bundesfinanzministerium (BMF) in der Vergangenheit viele Initiativen ergriffen und an vielen Stellen den Kapitalmarkt modernisiert. Dabei war uns stets wichtig, dass sich auch der Markt für Asset Backed Securities (ABS) in Deutschland stärker als bislang entwickelt. Für andere EU-Mitgliedstaaten und für die europäischen Kapitalmärkte ist der ABS-Markt mit seiner Dynamik und Vielseitigkeit geradezu zu einem prägenden Element geworden. Allmählich scheinen aber auch in Deutschland die gemeinsamen Bemühungen der Politik und der Kreditwirtschaft die erwarteten Früchte zu tragen.
soll also die Banken "regulieren". Na, prost.
Quellen:
[1] Heimseite von "Bankenaufsicht" und "Soffin"
[2] Ein erhellender Artikel zu Herrn Assmussen
[3] Den Bock zum Gärtner gemacht
Weiterführende Verweise
↑ GEAB N°40 ist angekommen! Frühjahr 2010: Was uns erwartet 1
↑ 2010 - Im Auge des Hurrikans Was uns erwartet 2
↑ Wohin der ganze Irrsinn geht, kann man hier nachvollziehen.
Das, was unsere [[Systempresse]] konsequent ignoriert, nämlich, dass wir uns auf heiße Zeiten zu bewegen, habe ich in zwei Artikeln auf goldseiten.de ausführlich beschrieben gefunden (hier und hier). Aber glaube niemand, unsere Pressevertreter wüssten es nicht besser. Die Informationen, die ich mir beschaffen kann, können sie sich auch beschaffen. Nein, sie müssten nur eine Kehrtwendung in der Berichterstattung veranstalten, die sie aber aus naheliegenden Gründen ablehnen: man würde sie als Lakeien des Establishments erkennen. Stattdessen werden wir, wie sagte meine Oma immer so schön, verhohnepiepelt bis zum Schluss. Kurz ein Zitat aus einem der beiden Artikel:
Kurz ein Anschauungsbericht zum Thema Lügen anno 1929, vor dem großen Börsencrash. Ein Zeitungsartikel vom 16.11.1929 der "Neuen freien Presse", Auszug: "Die optimistische Stimmung hält weiter an und in Wallstreet wird allerorts der Überzeugung Ausdruck gegeben, dass die schwere Börsenkrise definitiv überwunden sei und man nunmehr mit einer Hausseperiode rechnen könne".
Und glaubt nicht, dass die Profiteure der gegenwärtigen Hausse (z.B. Goldman Sachs) nicht wüssten, was sie tun. Ganz im Gegenteil: sie sorgen nur dafür, dass es beim nächsten Absturz noch schlimmer kommt. Wir bewegen uns unaufhörlich auf den Abgrund zu, aber so lange die Flachbild-Fernseher erschwinglich sind, ist alles in Ordnung. Ach so, nochwas: das sind natürlich alles nur Verschwörungstheorien. Und wenn nicht, dann mit Sicherheit Zufälle. Also, weitermachen wie bisher.
Update 20.10.09 : passend dazu das neue GEAB N°38, welches es mal wieder in sich hat.
Weiterführende Verweise
↑ zum besseren Verständnis, wer uns da regiert
↑ goldseiten.de, zum Informieren
↑ mmnews.de, zum Informieren
↑ wirtschaftquerschuss.blogspot.com, zum Informieren
↑ leap2020.eu, zum Informieren
Das die Krise ihre Talsohle durchschreitet und die Wirtschaft sich langsam erholt, halte ich für eine große Ente, die nur dazu dienen soll, uns bis zu den Wahlen ruhig zu stellen. Dazu ich habe heute in der FAZ einen Artikel gefunden, der sich mit den Ursachen der heutigen [[Finanzkrise]] auseinander setzt und einige sehr bemerkenswerte Sätze enthält:
...Nein, das Thema Aktienmarktblase in einem Ökonomiekurs anzusprechen ist ähnlich verrückt, wie in einem Astronomiekurs mit Astrologie anzufangen. Die anderen werden Sie erstaunt ansehen und denken: Wie ist die hier reingekommen!
Na und?
Dieser Gruppendruck wirkt. Menschen in Expertengruppen sorgen sich ständig um ihre persönliche Bedeutung und ihren Einfluss. Sie haben den Eindruck, wenn sie zu weit vom Konsens abrücken, werden sie in keine ernsthafte Position gelangen. Das gilt auch für Ökonomen.
Hervorhebungen von mir. Das erklärt auch, wie in Expertengruppen, die von Ja-Sagern dominiert werden, "wissenschaftlicher Konsens" hergestellt wird.
| Besucher gesamt: | 49.671 |
| Besucher heute: | 7 |
| Besucher gestern: | 101 |
| gerade online: | 1 |
| Seitenaufrufe gesamt: | 217.744 |
Statistiken
|
|