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 September 28th, 2009
Nachdem Deutschland sich in die unvermeidliche Katastrophe gewählt hat, zeige ich mal ein paar Sachen auf, die in nächster Zeit auf uns zu kommen (hier) oder die uns zumindest beeinflussen werden:
- Amerika ist finanziell, und wenn es dick kommt, auch gesellschaftlich am Ende (hier, hier im Original).
- Wohin es mit der Weltwirtschaft geht, lässt sich hier, hier im Original, hier und hier nachlesen, nur nicht in unserer Systempresse.
- Wir werden eine enorme Steigerung der Arbeitslosigkeit erfahren.
- Eine Hyperinflation gallopiert auf uns zu (hier, hier).
Ließe sich noch fortsetzen. Aber ich höre mal auf, sonst bekommt noch jemand schlechte Laune…
Aber lasst euch davon nicht erschrecken. Wir haben genau die Politdarsteller gewählt, die es “richten” werden. Guido hat jetzt seine Chance, zu zeigen, was richtiger Neoliberalismus[?] ist.
 September 24th, 2009
Beim allabendlichen Stöbern in der Weltnetzgemeinde bin ich auf einen offenen Brief des Herrn Uebele gestoßen. Ob und inwieweit sein Statement politischem Kalkül entspringt, vermag ich nicht zu sagen. Aber angesichts der zu erwartenden Repressalien seiner Partei-Genossen würde ich mal annehmen, dass es ehrlich gemeint ist. Beim Lesen habe ich gedacht: Hut ab. Ich bin mir sicher, je mehr Widerhall diese Aktion im Internet findet, desto früher werden wir davon in der Systempresse lesen. Vielleicht aber auch erst nach der Wahl, weil man Ungemach fürchtet und keine schlafenden Hunde wecken möchte. Schön zu sehen, dass es noch Parteigänger mit Gewissen gibt. Ich hebe mal folgendes Zitat hervor (Qelle):
…Ich will damit folgendes sagen: In den letzten Jahren beobachte ich einen Wandel in der Politik. Die Entstehung des Grundgesetzes beruhte auf mehreren Prinzipien, die die Idee des mündigen Bürgers, der Selbstregierung des Volkes durch das Volk sowie den Schutz des einzelnen Menschen vor dem Staat beinhalteten. Damals ging man davon aus, dass die Mehrheit der Bürger durchaus selbst wissen kann, was gut für sie ist, und nicht jede Straftat begeht, nur weil sie eine Möglichkeit hat. Daraus folgte, dass eine demokratisch gewählte Regierung die beste Staatsform ist, die die Interessen der Bürger vertritt und von ihr durch Wahlen kontrolliert werden kann. Der Staat sollte sich aus den privaten Belangen der Menschen heraushalten, sich auf die Regierung beschränken und dem Bürger gegenüber Rechenschaft tragen müssen.
Heute stellt sich die Situation anders dar: Es scheint die Meinung der Regierung zu sein, der Bürger müsse erzogen, kontrolliert, überwacht und zu seinem eigenen Besten durch Verbote von schädlichen Einflüssen ferngehalten werden. So wenig Vertrauen wird den Menschen noch entgegengebracht…
Das ist das Grundübel in unserer Korpokratie. Das Volk wird gezwungen, sich vor dem Staat und seinen Schergen zu rechfertigen. Eigentlich sollte es doch in einer Demokratie anders herum sein. Ach, was ich wieder denke, ich unbelehrbarer Idealist…
 September 11th, 2009
Das die Krise ihre Talsohle durchschreitet und die Wirtschaft sich langsam erholt, halte ich für eine große Ente, die nur dazu dienen soll, uns bis zu den Wahlen ruhig zu stellen. Dazu ich habe heute in der FAZ einen Artikel gefunden, der sich mit den Ursachen der heutigen Finanzkrise auseinander setzt und einige sehr bemerkenswerte Sätze enthält:
…Nein, das Thema Aktienmarktblase in einem Ökonomiekurs anzusprechen ist ähnlich verrückt, wie in einem Astronomiekurs mit Astrologie anzufangen. Die anderen werden Sie erstaunt ansehen und denken: Wie ist die hier reingekommen!
Na und?
Dieser Gruppendruck wirkt. Menschen in Expertengruppen sorgen sich ständig um ihre persönliche Bedeutung und ihren Einfluss. Sie haben den Eindruck, wenn sie zu weit vom Konsens abrücken, werden sie in keine ernsthafte Position gelangen. Das gilt auch für Ökonomen.
Hervorhebungen von mir. Das erklärt auch, wie in Expertengruppen, die von Ja-Sagern dominiert werden, “wissenschaftlicher Konsens” hergestellt wird.
 September 10th, 2009
Ich habe einen sehr aufschlußreichen Artikel von dem von mir sehr geschätzten F. William Engdahl gefunden, der den Verdacht erhärtet, dass bei der Ausrufung der Pandemiewarnung bezüglich der “Schweinegrippe” nicht alles mit rechten Dingen zu ging. Ich zitiere mal:
Die staatlichen britischen Aufsichtsbehörden im Fall eines Gesundheitsnotstands und möglicher Epidemien[?] lassen sich bei der Entscheidung über die akute Bedrohung durch eine bestimmte Krankheit von einem wissenschaftlichen Beirat, dem Scientific Advisory Council for Emergencies oder SAGE (Wissenschaftlicher Beirat für Notfallsituationen) beraten. Jetzt ist bekannt geworden, dass ein führendes Mitglied des britischen SAGE[?], Professor Sir Roy Anderson, bezahltes Vorstandsmitglied des großen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline[?] ist, der an der Herstellung des von der WHO empfohlenen antiviralen Medikaments Relenza[?] und eines Impfstoffs gegen H1N1 Influenza A oder Schweinegrippe beteiligt ist.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
 September 9th, 2009
In den Siebzigern schon mal postuliert (hier und hier). Selbstverständlich wird heute von berufener Stelle dargelegt, dass das niiiiiiiie nicht so gewesen ist. Glaubt das IPCC[?] eigentlich selbst noch, was die so alles vom Stapel lassen? Die Meteorologen können nicht mal das Wetter zuverlässig für eine Woche vorhersagen, aber der “Weltklimarat” will uns erzählen, dass es die nächsten 20 Jahre “erst mal kühler” wird bevor es dann wieder so richtig los geht mit der Klimaerwärmung[?]? Fallen etwa gerade die Aktien der Energie-Riesen?
Wer sich informieren will, lese zum Beispiel hier nach und hier.
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